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Innenverteidiger in Torlaune! Rapid schlägt den WAC

Die Hütteldorfer präsentieren sich höchst effizient und können sich auf ihre Innenverteidiger verlassen.

Innenverteidiger in Torlaune! Rapid schlägt den WAC Foto: © GEPA

Rapid zieht wieder an Salzburg vorbei!

Am sechsten Spieltag der ADMIRAL Bundesliga verliert der Wolfsberger AC mit 0:3 gegen den SK Rapid. Beide Innenverteidiger der Hütteldorfer treffen in Kärnten.

Rapid ist gegen einen von Verletzungen gebeutelten WAC vom Ankick an die bessere Mannschaft. Die Wiener haben deutlich mehr Spielanteile und drängen den Gastgeber in dessen eigene Hälfte zurück, ohne selbst viele Chancen zu kreieren.

Raux-Yao bringt Rapid in Führung

Nach 13 Minuten gelingt Rapid aus der ersten echten Chance die Führung: Demir bringt den Freistoß aus dem Halbfeld hoch in den Sechzehner, dort läuft sich Raux-Yao mit einem kräftigen Antritt frei. Der Rapid-Verteidiger bringt die Stirn an das Spielgerät und stellt mit einem wuchtigen Kopfball auf 0:1, WAC-Schlussmann Gütlbauer sieht dabei nicht großartig aus.

Die einzige WAC-Gelegenheit in der ersten Hälfte entsteht ebenfalls aus einem Standard. Fitz tritt den Freistoß knapp vor dem Sechzehner direkt, Hedl im Rapid-Tor bleibt mit einer Flugparade aber Sieger (27.).

Auch Cvetkovic zeigt sich in Torlaune

Als Demir mit einem Schuss aus der zweiten Reihe das Tor nur knapp verfehlt, sieht der Schiedsrichter eine minimale Berührung von WAC-Keeper Gütlbauer und entscheidet auf Eckball. Bolla bekommt den kurz abgespielten Ball von Demir wieder zurück und schlägt dann die Flanke. An der zweiten Stange gewinnt Cvetkovic sein Kopfballduell und versenkt das Spielgerät im Tor. 0:2 für Rapid nach einem umstrittenen Eckball.

Unmittelbar vor der Pause dann die nächste umstrittene Szene. Dahl kommt im Strafraum zu Fall, statt eines Elfers für Rapid gibt es aber Gelb für eine Schwalbe.

Dahl fixiert den Sieg

Im zweiten Durchgang findet Thomas Silberbergers WAC etwas besser ins Spiel. Rapid bleibt feldüberlegen, die Kärntner kommen aber auch zu einigen eigenen Offensivaktionen. Etwa durch Sulzner, der von Mamageishvili freigespielt wird und mit seinem Schuss aus der zweiten Reihe nur seinen Teamkollegen Verhounig trifft (56.).

Verhounig selbst scheitert aus kurzer Distanz nur knapp am Rapid-Schlussmann und kollidiert beim Nachsetzen heftig mit Hedl (65.). In der Schlussphase macht Rapid aber endgültig den Sack zu. Dahl schiebt Tilios Stanglpass zum 0:3 ins Tor, spätestens jetzt ist das Spiel entschieden (82.).

Mit dem vollen Erfolg in Wolfsberg hält Rapid bei 15 Zählern und klettert an Salzburg vorbei auf Tabellenplatz zwei und ist zumindest bis morgen punktgleich mit Titelverteidiger LASK. Der WAC rutscht mit fünf Punkten auf Platz zehn.

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