Endstand
1:2
1:2 , 0:0
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GAK feiert Befreiungsschlag: "Haben alles am Platz gelassen"

Die Grazer schlagen Altach trotz weniger Torchancen und feiern den ersten Bundesliga-Sieg unter Gerald Scheiblehner.

GAK feiert Befreiungsschlag: "Haben alles am Platz gelassen" Foto: © GEPA

Der GAK feiert am sechsten Spieltag der ADMIRAL Bundesliga einen wichtigen Befreiungsschlag.

Die Grazer setzen sich beim SCR Altach mit 2:1 durch und holen damit den ersten Bundesliga-Sieg unter Neo-Coach Gerald Scheiblehner (zum Spielbericht>>>).

Dabei sind die "Rotjacken" vor allem bei der Chancenauswertung eiskalt: Altach kommt auf einen xGoals-Wert von 1,27, der GAK lediglich auf 0,33. Trotzdem nehmen die Gäste dank ihrer Effizienz und leidenschaftlicher Defensivarbeit drei Punkte mit.

"Phänomenale Teamleistung"

Scheiblehner ist nach seinem ersten Sieg als GAK-Cheftrainer entsprechend zufrieden. "Wir haben heute glaube ich eine phänomenale Teamleistung geboten", sagt der 49-Jährige im "Sky"-Interview.

Dabei musste der GAK kurzfristig auch noch zwei Ausfälle verkraften. Jacob Italiano und Leon Klassen mussten krankheitsbedingt passen. "Wir haben das super kompensiert, haben alles in die Waagschale geworfen und ich bin heute richtig stolz auf die Energie in der Mannschaft", so Scheiblehner.

Auch Alexander Hofleitner, der kurz vor der Pause den entscheidenden Treffer zum 2:1 erzielte, hebt die kämpferische Leistung hervor. "Das war ein extrem intensives Spiel, ich bin noch immer außer Atem, aber es tut extrem gut", sagt der 26-Jährige.

GAK verteidigt Sieg leidenschaftlich

Vor allem in der Schlussphase müssen die Grazer einiges an Druck der Hausherren aushalten. Altach findet trotz spielerischer Überlegenheit aber keinen Weg mehr zum Ausgleich.

"Ich glaube, man hat einfach gesehen, wie sehr wir gewinnen wollten, wir haben alles am Platz gelassen über die 90 Minuten", meint GAK-Torschütze Yannick Oberleitner.

Der Innenverteidiger erzielt bereits in der sechsten Minute per Kopf die Führung und trifft damit wie Hofleitner schon im Cup gegen Kitzbühel. Für ihn ist aber vor allem die Defensivleistung ausschlaggebend: "Wir haben sehr gut verteidigt, ein Tor haben wir zwar bekommen, aber wir haben zwei geschossen, von daher das reicht."

"Einer für den anderen"

Auch Neuzugang Christopher Cvetko, der gegen Altach sein erstes Ligaspiel für den GAK absolvierte, spricht von einer besonderen Mannschaftsleistung.

"Es ist einer nach dem anderen weggebrochen, durch Krankheit, durch Verletzung. Doch das war uns eigentlich völlig egal. Wir haben gewusst, jeder von uns hat die Qualität, am Wochenende zu spielen", erklärt der 29-Jährige.

Das Team habe "einer für den anderen über den ganzen Platz" gearbeitet. Für Cvetko hat sich sein Einstand damit jedenfalls gelohnt: "So habe ich es mir vorgestellt."

Für den GAK ist der Sieg auch tabellarisch ein wichtiger Schritt. Mit nun sieben Punkten springen die Grazer vorerst auf Rang sechs. "Wir wollen einfach nach oben schauen und nicht nach unten", gibt Scheiblehner die Richtung vor.

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