Rapid-Trainer Kühbauer scherzt über Hartberg

Aufmacherbild Foto: © GEPA
 

Am Samstag trifft der SK Rapid quasi im Rückspiel in der Qualifikations-Gruppe der Bundesliga auf den TSV Hartberg.

Überraschungsmomente wird es kaum gaben, schließlich ist es bereits das vierte Duell der beiden Teams im Frühjahr.

Im ÖFB-Cup-Viertelfinale stand man sich ebenso gegenüber wie in der 22. Runde des Grunddurchgangs und nun zum bereits zweiten Mal in der Quali-Gruppe. Die Bilanz gegen die Steirer im Jahr 2019 ist aus Rapid-Sicht positiv: 5:2, 2:2, 4:2.

Trainer Didi Kühbauer scherzt schon über den "Dauergegner" Hartberg: "Hartberg habe ich jetzt schon öfter gesehen als meine Kinder. Wenn du vier Mal im Frühjahr gegen sie spielst, fällt dir schon nichts mehr Neues dazu ein."

Obwohl es ein Heimspiel ist, in dem viele von Vornherein von einem Rapid-Sieg ausgehen, bremst Kühbauer und verweist auf die erste Halbzeit in der Steiermark am vergangenen Dienstag.

Würde man erneut so wenig Laufarbeit und Einsatz an den Tag legen, könnte es auch gegen das Team von Markus Schopp schnell nach hinten losgehen.

Kühbauer kündigt erneut Rotation gegen Hartberg an

Das Wort Cup-Finale wird derzeit in Wien-Hütteldorf nicht gerne gehört.

Noch schiebt man den großen Showdown gegen RB Salzburg auf die Seite, noch zählt das nächste Spiel. "Es zählt nur Hartberg", hört man von allen Beteiligten. Und trotzdem wird Kühbauer damit konfrontiert, ob er bei der Generalprobe Spieler schonen wird oder ob es eine große Rotation geben wird.

Der Chefbetreuer redet dabei nicht um den heißen Brei herum. "Die eine oder andere Veränderung wird es auf jeden Fall geben, aber wir wollen trotzdem den Sieg gegen Hartberg einfahren." Prinzipiell stehen alle Spieler zur Verfügung, nur Christopher Dibon ist wieder einmal angeschlagen. Allerdings soll sich dies nur auf das Spiel am Wochenende auswirken.

Umstellungen bedeuten für ihn nämlich nicht gleich einen Qualitätsverlust, im Gegenteil. "Wir haben auch in Hartberg sechs Spieler gewechselt, und haben am Ende trotzdem gewonnen."

"Höchstens, wenn Murg mich auf der Trainerbank umgrätscht"

Neben der Frische für den darauffolgenden Mittwoch, wo in Klagenfurt das Cup-Finale steigt, sind auch Sperren ein großes Thema.

Im Falle einer Roten Karte gegen Hartberg wäre ein Spieler für das Titel-Duell mit Salzburg gesperrt.

Doch auch das darf in den Köpfen keine allzu große Rolle spielen. Thomas Murg bestätigt, dass normalerweise sogar noch mehr passiert, wenn man zurückzieht.

Rot für Murg? Auch bei diesem Thema kann sich Kühbauer einen Scherz nicht verkneifen: "Murgi kriegt sicher keine Rote Karte - das gibt's gar nicht. Höchstens, wenn er mich auf der Trainerbank umgrätscht, aber selbst dann gibt es keine Rote Karte."


Textquelle: © LAOLA1.at

Widerstand, Unmut: Wie steht's ums neue LASK-Stadion?

Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare