Glanzparade rettet Rapid Dreier
Knoflach musste in einer sehr ereignisarmen ersten Hälfte nur selten zupacken. Im zweiten Durchgang durfte er aber seine Qualitäten unter Beweis stellen, sicherte Rapid die weiße Weste und damit auch drei Punkte.
"Es war ein sehr umkämpftes Spiel, aber wir sind natürlich glücklich, dass wir die drei Punkte zuhause lassen konnten. Es zeigt auch von Qualität, wenn man in einem Spiel nur ein Tor schießt, dann aber die Null hält", meint der 25-jährige Torwart.
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Unter anderem beim Freistoß von Roman Kerschbaum durfte der Keeper zeigen, was in ihm steckt. "Natürlich tut es richtig gut, dass das Aktionen für mich waren. Aber wenn man bei Rapid im Tor steht, gehört das auch dazu. Ich bin zwar sehr froh darüber und auch stolz, aber es gehört im Großen und Ganzen einfach dazu", sagt Knoflach.
Es war Knoflachs erster Bundesliga-Einsatz seit fast acht Monaten, dennoch sei beim Keeper von Nervösität keine Spur gewesen: "Natürlich ist auch bei mir Anspannung vorhanden, das gehört natürlich dazu. Ich versuche mir eben selber keinen Druck zu machen, weil das im Normalfall dann oft Fehler erzeugt. Ich versuche einfach, meiner Mannschaft zu helfen, es bringt ja nichts, wenn ich mir selbst einen großen Druck mache."
Knoflach will auch die nächsten Wochen spielen
Natürlich stellt sich die brennende Frage, wie es denn bei Rapid weitergeht. Bleibt Richard Strebinger die unumstrittene Nummer eins oder darf Tobias Knoflach in Zukunft öfter das Tor der Hütteldorfer hüten? Wenn es nach Letzerem geht, sieht die Antwort ganz klar aus: "Der Knoflach wird hoffentlich noch öfter da sein."
"Ich habe mich gefreut, dass die Wertschätzung da ist, dass ich die Chance bekomme. Ich denke, ich habe es mir verdient, habe auch lange warten müssen." Knoflach will sich mit seiner Rolle als Zweier-Tormann nicht zufrieden geben, hat jetzt Blut geleckt: "Ich bin auch geil drauf, dass ich mehr davon bekomme, werde auch alles dafür geben."
"Natürlich will ich die nächsten Spiele spielen, will meiner Mannschaft helfen, dass wir die letzten Spiele erfolgreich absolvieren können", meint der 25-Jährige.