Rapid-Kandidat Roland Schmid nennt Kernproblem

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Der Selfmade-Millionär Roland Schmid ist einer von drei Kandidaten, der mit seiner Liste für die Präsidenschaftswahl beim SK Rapid antritt.

Der Gründer von "IMMOunited" ist jahrelanger Unterstützer von Rapid und auch als Sponsor aktiv. Wenn es nach ihm ginge, wäre ein sponsorfreier Fußball jedoch ein Traum - nur nicht realisierbar. "Wenn es nach mir ginge, bräuchten wir überhaupt keine Sponsoren und Stadion-Namensgeber, aber das geht sich wirtschaftlich nicht aus. Am liebsten wäre mir auch ein Sponsor-freier Fußball, aber das wird es in naher und ferner Zukunft nicht geben", erklärt Schmid bei "Krone.tv".

Skepsis ihm gegenüber und die Ungewissheit, was ein Millionär mit Rapid macht, bekommt er durchaus mit, doch er gibt zu verstehen: "Ich sehe die Gefahr und bekomme sie mit, aber es ist keine Gefahr. Ein Millionär ist kein Oligarch - ich habe keine Milliarden, ich kann mir keine Vereine kaufen, und das ist bei einem Traditionsverein wie Rapid auch überhaupt nicht das Ziel."

Schmid meint weiter: "Da geht es überhaupt nicht darum, einen Verein zu übernehmen oder sich in einen Verein einzukaufen, sondern einzig und allein diesen Verein zu unterstützen und sportlich wieder auf Vordermann zu bringen – weil ich glaube, das ist eines der Kernprobleme bei Rapid zum jetzigen Zeitpunkt."

Dass nichts von 0 auf 100 funktionieren wird, ist Schmid klar. Der Verein brauche jedoch Veränderung, um von den Problemen der vergangenen Jahre loszukommen.

"Sportliche Kompetenz" wird mit zwei Teams aufgefangen

Das Thema "sportliche Kompetenz" im Präsidium geht der Anwärter auf das Amt anders an. Direkt im Präsidium wird es keine Sportler geben, da es ohnehin schwer sei, Leute zu finden, die ehrenamtlich ein Amt ausüben würden.

Schmid kündigt jedoch zwei Räte bzw. Teams an: Ein sportliches Kompetenz-Team und ein Legenden-Team. Die geballte Sport-Kompetenz soll dann für Entscheidungen genützt werden, um in dieser Hinsicht keine Fehler zu machen.

"Es wird zwei Räte oder Teams geben, die mich und das Präsidium in sportlichen Belangen beraten werden, die aus fünf bis zehn Sport-Experten pro Team bestehen werden, um Einzelentscheidungen zu verhindern und das auf eine breite Ebene zu bringen", führt der 43-Jährige aus.

"Die Erfahrung und den Rapid-Geist wollen wir ganz massiv über die Legenden einfangen – mit Unterstützung von Herbert "Funki" Feurer – sollen sie mich stimmungsmäßig und emotional beraten.

Das Präsidium selbst wird "Rapid-begeistert und - interessiert" sein. "Es geht in Richtung Experten-Präsidium, das inhaltlich Entscheidungen für Rapid treffen will."

Konsel als "Botschafter"

Ex-Torhüter Michael Konsel, den er als Klosterneuburger bestens kennt und mit dem er auch beim FC Klosterneuburg zusammenarbeitet, wird entgegen erster Vermutungen nicht Teil des Präsidiums oder der Experten-Gruppen sein.

Ihn sieht Schmid als eine Art "Botschafter", der unter seiner Führung zum Beispiel im VIP-Klub seine Kontakte spielen lassen kann.

Textquelle: © LAOLA1.at

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