Derby-Vorfälle als Auslöser
Das Thema wurde speziell aufgrund der Vorfälle rund um das Wiener Derby Mitte Dezember aktuell. Damals wurden 1.300 Rapid-Fans am Weg zur Generali-Arena auf einer Brücke der Südost-Tangente zwecks Identitätsfeststellung angehalten. Laut Polizei kostete allein dieser Einsatz 210.000 Euro.
Werden die Planungen umgesetzt, müssten in Zukunft die Vereine dafür zahlen und nicht die Allgemeinheit. "Der Anmarsch und die Anhaltung der Rapid-Fans erfolgten in einer Entfernung zur Generali-Arena, die nicht im Einflussbereich Austrias lag", wehrt sich Kraetschmer dagegen.
"Die Bundesliga und Ihre Klubs haben immer betont, dass wir für einen konstruktiven Dialog mit unserem jahrelangen Kooperationspartner BMI zur Verfügung stehen – allerdings sollte dieser faktenbasierend und nicht auf Grund populistischer Forderungen erfolgen", fordert der AG-Vorstand.