Offiziell: Dejan Ljubicic von Rapid zum 1. FC Köln

Offiziell: Dejan Ljubicic von Rapid zum 1. FC Köln Foto: © GEPA
 

Jetzt ist es offiziell: Dejan Ljubicic verlässt Rapid nach 15 Jahren und heuert beim 1. FC Köln an.

Der 23-Jährige übersiedelt ablösefrei zum deutschen Bundesligisten, bei dem er einen Vertrag bis Sommer 2025 unterschreibt.

"Es freut uns sehr, dass wir Dejan davon überzeugen konnten, zum FC zu wechseln. Er hat eine unglaublich starke Saison gespielt und Rapid Wien mit seinen 23 Jahren bereits als Kapitän aufs Feld geführt. Das weckt natürlich Interesse. Ab Sommer wird er uns mit seinen herausragenden Qualitäten im defensiven Mittelfeld verstärken", erklärt Kölns Geschäftsführer Horst Heldt.

Ljubicic selbst meint: "Es war für mich alles andere als eine einfache Entscheidung. Rapid hat mir in den vergangenen 15 Jahren unglaublich viel gegeben und dafür werde ich diesem großartigen Verein für immer dankbar sein. Ich bin als Kind gekommen und durfte mich beim besten Verein in Österreich sowohl menschlich als auch sportlich zu einem erwachsenen Mann entwickeln."

Ljubicic: "Rapid wird immer in meinem Herzen bleiben"

Der bisherige Kapitän der Grün-Weißen bedankt sich ausdrücklich bei allen Vereinsverantwortlichen, Trainern, Betreuern sowie den Mitspielern, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und vor allem den Fans "für die schöne Zeit".

"Rapid wird immer in meinem Herzen bleiben. Danke, Rapidler und Rapidlerinnen für diese unfassbar schöne Zeit", so Ljubicic emotional.

Bis es endgültig in die Domstadt geht, hat der defensive Mittelfeldspieler mit den Hütteldorfern noch einiges vor: "Bis zum 22. Mai zählt nur der SK Rapid, denn wir wollen diese Saison zu einer sehr, sehr guten in unserer Vereinsgeschichte machen."

Barisic: "Wechsel in ein großes Fußball-Land verdient"

Von Seiten Rapids wünscht man Ljubicic naturgemäß alles Gute.

"Dejan ist ein Grün-Weißer durch und durch, der sich diesen Wechsel in ein großes Fußball-Land, wie es Deutschland ist, durch seine gezeigten Leistungen auch verdient hat. Er ist sowohl auf als auch abseits des Platzes mit seiner Einstellung ein vorbildhafter Fußballprofi, der immer alles für den Verein gegeben hat und ich bin überzeugt, dass er dies auch in den kommenden fünf Spielen im Trikot mit dem Rapid-Wappen machen wird", erklärt Geschäftsführer Sport Zoran Barisic.

Trainer Didi Kühbauer meint: "Ich kenne Dejan Ljubicic so gut, um zu wissen, dass er jetzt definitiv in Gedanken noch nicht bei seinem neuen Verein ist. Er hat bei uns noch ein paar wichtige Spiele, die will und wird er gut bestreiten, alles andere würde nicht seinem Naturell entsprechen. Wir wollen gemeinsam als Team noch unsere Saisonziele erreichen, Dejan wird einen wichtigen Teil dazu beitragen können."

Ljubicic: "Köln ein großer Traditionsklub"

Abgesehen von einer kurzen Leihe zu Wiener Neustadt im Sommer 2017 trug Ljubicic seit 2006 das Rapid-Trikot.

Durch seinen Abgang verpasst er die Gelegenheit, in Hütteldorf mit seinem Bruder zusammenzuspielen. Robert Ljubicic wechselt bekanntlich nach dieser Saison vom SKN St. Pölten zu Rapid.

Dejan Ljubicic hält bis dato bei 126 Pflichtspielen für Rapid (8 Tore, 10 Assists).

Warum es ihn zum 1. FC Köln zieht? "Ich habe mich bewusst früh für den 1. FC Köln entschieden. Das ist ein großer Traditionsklub, und unabhängig davon, in welcher Liga der FC spielen wird, hat mir Horst Heldt eine sehr gute Perspektive aufgezeigt. Das ist der nächste richtige Schritt für mich, um mich fußballerisch und menschlich weiterzuentwickeln."

Trainer-Personalie noch zu klären

Die "Geißböcke" belegen derzeit als 16. den Relegationsplatz, schweben also in Abstiegsgefahr.

Wer Köln in der kommenden Saison als Trainer anführen wird, ist der Öffentlichkeit noch nicht bekannt. Zuletzt gab es immer wieder Gerüchte über eine Rückkehr von Noch-Austria-Trainer Peter Stöger.

Mit Florian Kainz steht ein anderer Ex-Rapidler bis 2022 in Köln unter Vertrag. Noch unklar ist die Zukunft des zum FC Luzern verliehenen ÖFB-Teamspielers Louis Schaub, dessen Köln-Vertrag ebenso bis 2022 datiert ist. Auch Schaub verfügt bekanntlich über langjährige Rapid-Vergangenheit.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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