Kreissl nimmt El Maestro in Schutz

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Der Ausraster von Trainer Nestor El Maestro nach dem 3:3 von Sturm Graz beim SV Mattersburg sorgte für Aufsehen (Alle Infos).

Günter Kreissl kann die Reaktion jedoch nachvollziehen. "Nach vier Spielen, in denen wir benachteiligt wurden, ist der Ärger explodiert“, sagt Sturms Sportchef in der "Krone".

"Es war ein Versuch, sich zur Wehr zu setzen. Dabei hat Referee Spurny als letztes Glied in einer Kette alles abbekommen. Das ging aber nicht gegen seine Person."

Eine interne Strafe wird es nicht geben. "Er hat sich imagemäßig selbst am meisten bestraft. Ich sehe keine erzieherische Maßnahme in einer Geldstrafe. Er weiß, dass er übers Ziel hinausgeschossen ist, und hat sich entschuldigt. Man muss ja auch froh sein, dass es Leute im Klub gibt, die sich mit Emotion einsetzen und sich nicht willenlos ergeben. Vorm Cupspiel in Klagenfurt müssen wir jetzt fest zusammenstehen."

Auch Kreissl selbst wurde nach dem Match emotional. Mittlerweile hat er sich beruhigt. "Was wehtut , ist die Emotion. Es ist ja nicht lustig, wenn man sich selbst zum Kasperl macht. Der Schiedsrichter hat mir ja im Gespräch eingestanden, dass er Fehler gemacht hat", sagt er in der "Kleinen Zeitung".

El Maestro zeigt sich währenddessen überrascht, dass seine Aussagen nach der Partie so interpretiert wurden, dass er den Hut nehmen möchte: "Sturm ist ein großer Verein und ich bin extrem stolz, dass ich hier sein darf. Aber in den Minuten unmittelbar nach dem Spiel habe ich extreme Wut empfunden. Ich bin eben kein Roboter. Ich habe aus dem Herzen gesprochen."

Textquelle: © LAOLA1.at

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