Nach einer Partie wie dieser tut sich Ilzer auch schwer, sich auf den bevorstehenden Europa-League-Aufkakt gegen Midtjylland kommenden Donnerstag zu freuen.
"Das kribbelt gar nicht. Ich tue mir schwer, jetzt an Midtjylland zu denken, wenn wir so eine Partie im Rückspiegel haben. Von dem her bin ich mit dem Kopf überhaupt noch nicht beim Europacup-Spiel am Donnerstag", zu groß sei der Ärger laut Ilzer.
Schmidt: "Großartige kämpferische Leistung"
Eine etwas andere Gefühlslage herrscht im Lager des TSV Hartberg, der sich nach hartem Kampf mit einem Punkt im Derby belohnte - und das trotz der langen Unterzahl.
"Es hat uns den ganzen Plan durch die Gegend geschmissen. Wir mussten dann natürlich sofort das System umswitchen", so Hartberg-Coach Klaus Schmidt. Dieses habe aber perfekt funktioniert: "Wir haben wenig zugelassen, außer die Standards natürlich. Das war eine großartige kämpferische Leistung."
So zufrieden er aber auch mit der Leistung seiner Mannschaft war, so will Schmidt dennoch nicht die aus seiner Sicht doch eher fragwürdige Rote Karte gegen Horvat vernachlässigen.
Rot? "Mir fehlt schon ein bisschen die Idee, wo Kontakt war"
"Natürlich sehe ich es aus der Brille des Trainers, der betroffen ist, aber mir fehlt schon ein bisschen die Idee, wo der Kontakt war", so Schmidt.
"Der Stürmer von Sturm hat das natürlich gesucht und die Einladung angenommen. Für mich war es keine Rote Karte", ist sich der Hartberg-Coach sicher.
Am Ergebnis ändert das freilich aber nichts mehr. Dieses würden die Oststeirer aber ohnehin nicht mehr ändern wollen.