Happel-Stadion als Alternative für Rapid und FAK?

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Aktuell geht die Bundesliga zwar ohne die Unterstützung der Fans von den Zuschauerrängen über die Bühne, eine schrittweise Rückkehr der Zuschauer über die nächsten paar Monate ist allerdings bereits in Planung (Mehr dazu >>>).

Spätestens im September sollen mindestens 30 Prozent der Plätze in den jeweiligen Stadien besetzt werden. Rapid könnte hierbei rund 8.500 Zuschauer in das Hütteldorfer Allianz Szadion einlassen, in der Generali Arena der Wiener Austria hätten knapp 5.300 Fans Platz.

Um mehr Fans einen Platz im Stadion zu sichern, wurde Spekulationen um einen Umzug der beiden Wiener Klubs in das größere Ernst-Happel-Stadion, dass bei 30 Prozent Auslastung 15.000 Zuschauer beherbergen könnte, lauter.

Rapid-Geschäftsführer Christoph Peschek und Austria-Vorstand Markus Kraetschmer gewinnen dieser Idee im Interview mit sportbusiness.at allerdings nur wenig ab.

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

Intensive Gedanken auf beiden Seiten

"Der SK Rapid spielt Fußball für seine Fans. Wir hoffen, dass wir mit September das Allianz Stadion möglichst wieder in Vollbetrieb nehmen können. Aus Verantwortung gegenüber unseren Fans, aber auch der Sorgfaltspflicht, setzen wir uns aber selbstverständlich sowohl klubintern als auch in den zuständigen Liga-Arbeitsgruppen mit diversen Szenerien auseinander", meint Rapids Christoph Peschek.

Auch Kraetschmer bevorzugt Heimspiele mit Fans im Stadion: "Natürlich machen wir uns bereits seit einigen Wochen sehr intensiv Gedanken darüber, nach dem Etappenziel mit der Umsetzung von Geisterspielen haben wir immer betont, dass diese Lösung nur als Brücke zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Klubs anzusehen ist und wir alles dafür tun wollen und müssen, schnellstmöglich wieder mit Publikum in allen Bereichen Spiele abhalten zu können. Wir sind diesbezüglich auch schon im regen Austausch mit den (lokalen) Behörden und auch in der BL-internen Arbeitsgruppe aktiv eingebunden."

Freiwillige FAK-Heimspiele im Happel stehen für Kraetschmer aktuell nicht zur Debatte: "Das ist für uns kein Thema, die Generali-Arena ist unsere Heimstätte. Aus Gründen des Heimvorteils, der Stimmung im Stadion, ökonomischen Gesichtspunkten und natürlich auch der Verfügbarkeit des Happel-Stadions, wo ja auch viele Veranstaltungen unterjährig stattfinden, macht eine Verlegung keinen Sinn."

Happel-Stadion im Juli ein Thema?

"Demnach ginge es in dieser kurzen Frist auch gar nicht. Allerdings sind wir sehr wohl der Meinung, dass es zwar einerseits ein Gesamtkonzept geben muss, dass auf der Ebene der Ministerien mit der Bundesliga und dem ÖFB abgestimmt wird, andererseits dennoch das einzelne Stadion wiederum einzeln zu beurteilen ist, da es hier spezifische Situationen im Bereich der Anzahl der Zugänge, Größe der VIP Räume etc. gibt! Unser großes Ziel bleibt es, die Saison 20/21 mit möglichst vielen Zusehern im Stadion beginnen zu können, eventuell ausgewählte Spiele im Juli 2020 als Testlauf zu offerieren, aber dies muss vom BL-Vorstand noch endverhandelt werden", meint Kraetschmer

Rapids Christoph Peschek sieht die Sache ganz ähnlich: "Das Happel-Stadion ist gegenwärtig nicht Teil unserer Überlegungen. Unsere Heimat ist das Allianz Stadion in Hütteldorf. Unsere Zielsetzung ist daher, dort vor gewohnter Kulisse - mit den zur jeweiligen Zeit notwendigen Schutzmaßnahmen für Akteure und Zuschauer - wieder Fußball vor unseren fantastischen Fans zu spielen."

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Textquelle: © LAOLA1.at

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