Fan-Protest: LASK-Präsident stichelt gegen Rapid

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Trotz Euphorie, Vizemeister-Titel und Champions-League-Quali-Platz hat beim LASK die Saison mit einem Fan-Protest begonnen.

Die Anhänger der Schwarz-Weißen verzichteten zum Saisonstart, die eigenen, letztes Jahr sehr erfolgreichen Spieler, anzufeuern.

Dies hatte nichts mit dem Trainerwechsel von Oliver Glasner auf Valerien Ismael oder Spielerwechseln zu tun, sondern war eine Reaktion auf ein Durchgreifen des Klubs.

Dieser hatte ein Hausverbot gegen drei LASK-Fans ausgesprochen, nachdem diese im Spiel im Mäz gegen Innsbruck auf das Spielfeld gelaufen waren. Unter diesen befindet sich auch einer der Einpeitscher auf der Tribüne, der eigentlich in dieser Situation beruhigen wollte.

Neben dem Stimmungs-Boykott entrollte der Anhang auch ein Transparent mit der Aufschrift: "Hausverbot für Pflichterfüllung - GemeinsamsindwirLASK?"

LASK-Präsident Siegmund Gruber steht zu dieser Entscheidung und stichelt in der Begründung in den "Oberösterreichischen Nachrichten" auch gleich gegen Bundesliga-Konkurrent Rapid: "Wer auf das Spielfeld läuft, überschreitet eine rote Linie. Da gibt es keine Toleranz, wir sind ja nicht der SK Rapid."

Den Hütteldorfern wurde nach zahlreichen Fan-Vergehen immer wieder vorgeworfen, nicht durchgegriffen oder Fans bestraft zu haben.

Der LASK und die Fans bleibt aber ein ganz eigenes Kapitel. Vor einem Jahr beschimpften diese etwa Torhüter Thomas Gebauer, der es wagte von der SV Ried nach Linz zu wechseln. Die fehlende Unterstützung der "Supporter" damals so wie nun zum Saisonstart kann sich Gruber nicht erklären:

"Mit so einem Stimmungsboykott wird ja nur die eigene Mannschaft bestraft."

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Textquelle: © LAOLA1.at

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