LASK gibt Fehlverhalten zu

Aufmacherbild Foto: © GEPA
 

Tabellenführer LASK gibt in einer Presseaussendung am Donnerstag-Abend zu, dass es im Trainingsbetrieb zu Verstößen gegen Corona-Regeln gekommen ist. Im Training wurden "Abstandsregeln nicht konsequent eingehalten", so die Oberösterreicher.

Das Bildmaterial dazu, welches an die Bundesliga und die anderen Vereine übermittelt wurde und mittlerweile im Netz gelandet ist, soll durch eine angeblich illegal angebrachte Kamera festgehalten worden sein - die Polizei ermittelt.

Die Linzer verweisen in der Pressemittelung darauf, dass man die Kosten für die PCR-Tests selbst tragen würde, da die Gesundheit aller Akteure angeblich "an erste Stelle" steht, sollen die Test-Intervalle kurz gehalten worden sein. So soll ein "Ansteckungsrisiko im Rahmen unseres Trainings de facto ausgeschlossen" sein. "Es lag daher zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung unserer Spieler oder anderer Personen vor", so die Linzer, deren Maßnahmen strenger sein sollen als jene, die für den freien Trainingsbetrieb vorgeschrieben sind.

In der Aussendung heißt es weiter: "Es lag und liegt uns fern, uns - wie nun unterstellt wird - durch Trainingsmaßnahmen einen unfairen Wettbewerbsvorteil zu erschleichen." Genau das haben die elf anderen Bundesligsten den Linzern aber vorgeworfen. Auf die Anschuldigung der Konkurrenz, unerlaubt Mannschaftstrainings abgehalten zu haben, geht der LASK in seiner Stellungnahme nicht ein. Auch ein explizites Dementi ist in dieser nicht zu finden.

Die Linzer versprechen volle Kooperation mit dem Senat 1 der Bundesliga.

Die Aussendung im Wortlaut:

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

"Zu den heute erhobenen Vorwürfen der Bundesliga stellen wir Folgendes fest:

Um den Spiel- und Trainingsbetrieb nicht zu gefährden, unterzieht der LASK seine Spieler seit längerem auf eigene Kosten engmaschigen PCR-Testungen. Weil für uns die Gesundheit aller Beteiligten an erster Stelle steht, wurden die Intervalle der Tests bewusst kurzgehalten!

Im Lichte dieser Tatsachen ist ein Ansteckungsrisiko im Rahmen unseres Trainings de facto ausgeschlossen. Es lag daher zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung unserer Spieler oder anderer Personen vor. Vielmehr ist festzuhalten, dass die Maßnahmen des LASK nachweislich strenger sind als jene, die für den freien Trainingsbetrieb vorgeschrieben sind.

Es lag und liegt uns fern, uns - wie nun unterstellt wird - durch Trainingsmaßnahmen einen unfairen Wettbewerbsvorteil zu erschleichen. Wie eine im Rahmen eines nächtlichen Einbruchs illegal angebrachte Kamera festgehalten hat, wurden offenbar im Training die Abstandsregeln nicht konsequent eingehalten. Wir nehmen dies zur Kenntnis und werden mit dem Senat 1 der Bundesliga in jeglicher Form kooperieren und uns dort erklären. Wir bitten um Verständnis, dass wir uns aufgrund des laufenden Verfahrens der Bundesliga dazu öffentlich nicht weiter äußern."

Textquelle: © LAOLA1.at

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