Ismael: "Besser geht es nicht"
Vor exakt einer Woche war die Linzer Welt noch eine andere. Der Sechs-Punkteabzug hatte noch Bestand, vier Ligaspiele waren die Stahlstädter seit dem Neustart sieglos. Mit dem Doppel gegen Sturm Graz und dem Gastspiel in Hartberg, wo die "offene Rechnung" beglichen wurde, wendete sich das Blatt.
"Ich bin hochzufrieden mit den beiden Ausflügen in die Steiermark, drei Punkte gegen Sturm, drei Punkte gegen Hartberg, besser geht es nicht", freute sich Ismael. Zudem reduzierte das Protestkomitee der Bundesliga am Montag den Punkteabzug von sechs auf vier Punkte. Der neue Tabellenzweite und erste Salzburg-Verfolger ist somit in Linz zu finden.
"Nun wollen wir noch einmal alles reinlegen in den letzten Runden", lautete die Kampfansage des 44-jährigen Franzosen.
Schopp: "Kein Vorwurf an die Mannschaft"
(Text wird unter dem Video fortgesetzt)
Des einen Freud ist des anderen Leid. Auch im vierten Meistergruppen-Heimspiel schreiten die Oststeirer als Verlierer vom Feld, der Zug für den vierten Tabellenrang scheint abgefahren. Trainer Markus Schopp nahm seine Akteure nach Schlusspfiff dennoch in Schutz.
"Ich hab heute eine Hartberger Mannschaft gesehen, die alles getan hat. Dieses Resultat spiegelt das Spiel überhaupt nicht wieder", sagte der 46-jährige Grazer und weist auf eine andere Angelegenheit hin: "Ich sehe das Problem in den Möglichkeiten von Hartberg, weil doch nicht so ein breiter Kader wie bei anderen Teams zur Verfügung steht. Da gehen ein bisschen die Kräfte aus im siebenten Spiel in 21 Tagen."
Von einem Zweikampf um den fünften Tabellenplatz will Schopp nichts wissen. "Mir gehts nicht um Hartberg oder Sturm, sondern darum, das wir uns gut präsentieren. Heute haben wir es über die meisten Strecken gut gemacht. Der Mannschaft kann ich keinen Vorwurf machen."