LASK gab Antwort auf Kritik nach EL-Niederlage

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Die 0:3-Europa-League-Niederlage gegen Tottenham sorgte beim LASK wohl auch intern für Ernüchterung. Vor allem Präsident Siegmund Gruber soll mit dem Auftritt in London nicht einverstanden gewesen sein.

Trainer Dominik Thalhammer war nach dem deutlichen 4:0-Sieg gegen den SKN St. Pölten (Spielbericht>>>) dementsprechend stolz auf seine Mannschaft.

"Alles in allem war das ein sehr starker Auftritt meiner Mannschaft", urteilte der Coach der Linzer bei "Sky". Anders als gegen Tottenham schnürten dieses Mal seine Mannen den Gegner tief in der gegnerischen Hälfte ein und gaben der Mannschaft von Robert Ibertsberger so kaum Luft zum atmen.

"Lassen uns nicht von Ergebnissen abbringen"

Das Spiel in London haben die Linzer gut aufgearbeitet, wie auch Thalhammer nach dem Spiel bestätigt: "Wir haben das Ergebnis auch kritisch analysiert, aber genauso gute Dinge gesehen und wenn man den Weg bestreitet, bleibt man in der Waage."

Auch für den Comeback-Torschützen Thomas Goiginger war die Leistung der Linzer "sehr beeindruckend". Gerade vor dem Hintergrund, dass man "am Donnerstag ein sehr schwieriges Spiel absolvieren musste", gab der Torschütze des vierten LASK-Treffers zu Bedenken.

Wurden den Linzern in London von der Mourinho-Truppe noch beinhart die Grenzen aufgezeigt, so konnten sie gegen den SKN von Anfang an ein anderes Gesicht zeigen. Auch SKN-Coach Robert Ibertsberger war von der Vorstellung des Gegners beeindruckt: "Der Gegner war extrem stark, es war ein verdienter Sieg. Der hätte fast höher ausfallen müssen, so viele Torchancen wie vergeben worden sind. Wir müssen froh sein, wir waren mit 0:4 gut bedient."

(Text wird nach dem Video fortgesetzt)

LASK wieder ungemein stabil

Wer die Mannschaft von Thalhammer nach den ergebnistechnisch schwachen Wochen - in der Liga mussten die Linzer zuletzt ein 0:3 gegen Rapid einstecken - straucheln sah, wurde jetzt von den Schwarz-Weißen eines Besseren belehrt. Durch die Verstärkung des Kaders sollte die Mannschaft auch für die nächsten schwierigen Wochen gut gerüstet sein.

Goiginger und Potzmann konnten nach ihren schweren Verletzungen bereits einige Minuten sammeln und auch die Neuzugänge Madsen, Cherbenko, Grgic und Gruber sind mittlerweile einige Wochen bei der Mannschaft und sollten die "LASK-DNA" immer besser verinnerlichen.

Am schnellsten schaffte das freilich der von Mattersburg verpflichtete Andreas Gruber, der gegen St. Pölten mit dem Führungstreffer die Tor-Lawine ins Laufen brachte. Doch auch Grgic wurde von Thalhammer in London ins kalte Wasser geworfen, als der Trainer schon nach wenigen Minuten auf die Verletzung von James Holland reagieren musste. Im Spiel gegen St. Pölten belohnte sich auch der Mittelfeld-Akteur für eine couragierte Leistung mit seinem ersten Tor im LASK-Dress.

Den breiten Kader werden die Linzer auch benötigen, warten doch in den nächsten Wochen mit den Europa-League-Partien gegen Ludogorets und Antwerpen sowie dem Liga-Spiel in Graz, gegen das wiedererstarkte Sturm, ungemein schwierige Aufgaben auf die Thalhammer-Elf. Sollten die Linzer aber an die Leistung gegen St. Pölten anschließen können, wird der LASK auch in der aktuellen Saison wieder ein gewichtiges Wörtchen, sowohl um den Aufstieg in die Europa-League-K.O.-Phase als auch das Spitzenfeld der Bundeliga, mitreden.

Textquelle: © LAOLA1.at

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