Endstand
0:3
0:1 , 0:2
NEWS

Kühbauer und das LASK-Wunder: "Ich würde gern alle adoptieren!"

Die Meister-Spieler huldigen dem Trainer, der gibt's zurück. Und betont, wie schwierig die letzten Wochen für die Psyche waren.

Kühbauer und das LASK-Wunder: "Ich würde gern alle adoptieren!" Foto: © GEPA

Didi Kühbauer kam (zurück), sah - und siegte, in beiden Bewerben!

Der LASK holt tatsächlich sein zweites Double nach 1965, beendet also eine 61-jährige Durststrecke.

Der Hauptverantwortliche dafür ist schnell ausgemacht: Schließlich drehte der Erfolgstrainer einen mäßig in die Saison gestarteten Kader auf links.

Bis auf einige Ausnahmen, Stichwort Sasa Kalajdzic, war es die noch so holprig in die Spielzeit gestartete Truppe, die am Ende mit beiden Titeln in den Händen dasteht.

"Für mich ist das ein ganz klares Wunder. Der Trainer kommt zu uns, wir waren am Boden - das ist einfach der Kühbauer, ich weiß es nicht", strahlte Sascha Horvath in der ersten "Sky"-Reaktion.

Für den Kapitän und Jungpapa der schönste Moment der Sportkarriere, unterstrich er selbst.

Trainer "sind auch nur Menschen"

Der Trainer selbst betonte: "Ich freu mich riesig!"

Und gleichzeitig: "Es fällt jetzt so viel Druck ab. Als ich hergekommen bin, wollten wir überleben, ins obere Playoff kommen - und das war schon schwierig. Und wenn du dann den Cup-Sieg holst und so nah an der Meisterschaft bist, fährst du immer unter Strom, weil du das Ziel so nah vor Augen hast."

Als Trainer müsse man dann immer souverän bleiben, "aber auch Trainer sind nur Menschen. Und deshalb bin ich froh darüber, dass das passiert ist, was sich keiner im Leben gedacht hat. Auch ich nicht."

Das ganz große Lob ging aber an die Mannschaft retour: "Ich bin sowas von unglaublich stolz auf sie, was sie da jetzt, seit ich hier bin, gemacht haben. Das ist für mich nicht zu beschreiben, weil es viel mehr ist, als ich es je erwartet hätte. Ich würde sie am liebsten alle adoptieren!"

Es wird für nichts garantiert

Als potenziell Erziehungsberechtigter müsste er heute Abend aber alle Augen zudrücken, es wird dem Hopfensaft im Überfluss gehuldigt werden.

Der LASK hatte seinen Anteil daran, dass die Ankickzeit des letzten Spieltags auf 14:30 Uhr vorverlegt wurde. Nach einer ersten Party am Rasen der Generali Arena in Wien-Favoriten geht es schnellstmöglich zurück nach Linz, wo richtig gefeiert wird.

Nicht nur die Routiniers wie Horvath ("Ich habe schon lange nichts mehr getrunken, aber heute kommen ein paar Bier dazu"), sondern speziell die Jungen werden feiern: "Ich kann für nichts garantieren", kündigte etwa Goalie Lukas Jungwirth an.

Meister! So jubelt der LASK in der Generali Arena

Kommentare