NEWS

Kommt noch ein Neuer, Tomas Zorn?

Der Sportvorstand der Wiener Austria spricht über die Situation am Transfermarkt und seine bisherigen Neuzugänge.

Kommt noch ein Neuer, Tomas Zorn? Foto: © GEPA

Mit vier Siegen und einer Niederlage ist der FK Austria Wien in die neue Saison gestartet.

Bisher regelmäßig mit von der Partie sind auch die drei Neuzugänge der Violetten.

Lob für Feddersen

Jonas Feddersen stand vier Mal in der Startelf. Der 19-jährige Innenverteidiger ist einer der großen Gewinner der bisherigen Saison, war er zunächst doch eigentlich für die Young Violets eingeplant.

Sportvorstand Tomas Zorn lobt: "Er hat den Schritt schneller gemacht, als erwartet. Er hat sehr überzeugende Spiele gemacht."

Buhari braucht noch Trainings

In der Abwehr ebenfalls praktisch schon fixer Bestandteil ist Ibrahim Buhari. Dabei hat der 24-jährige Nigerianer praktisch keine Vorbereitung in den Beinen, kam erst kurz vor dem Saisonstart von Elfsborg aus Schweden.

"Buhari hat erst wenige Trainingseinheiten mit der Mannschaft absolviert, wo es wirklich um taktische Inhalte ging. Er muss sich erst einfinden, braucht ein paar Spiele Zeit", sagt Zorn.

Hettwer braucht noch Zeit

Ebenfalls noch Zeit braucht Julian Hettwer, wenngleich der Offensivspieler seine Stärken durchaus schon zeigen konnte.

Zorn: "Hettwer muss nach der langen Verletzungszeit in Düsseldorf erst aufgebaut werden und Schritte gehen, bevor er sein volles Potenzial abrufen kann. Man sieht aber jetzt schon in den Spielen, dass er die Qualität hat, ein sehr guter Spieler bei uns zu werden."

Neuzugänge derzeit unmöglich

Einen Monat läuft die Transferzeit noch. Der violette Sportchef sagt: "Ich glaube, wir könnten die eine oder andere Position schon noch dominanter aufstellen, auch für die Kaderbreite."

Dennoch ist ein Neuzugang aktuell überhaupt kein Thema: "Stand jetzt sind wir wirtschaftlich so aufgestellt, dass wir nicht viel machen können, wir sind nicht handlungsfähig genug, um eine Verstärkung dazuzuholen."

Abgänge aktuell nicht in Sicht

Vielmehr sollte noch jemand verkauft werden. "Wir sind in der Lage, dass wir auf der Verkaufsseite definitiv noch Umsätze generieren müssen. Wann und ob das passiert, steht noch infrage. Das muss schon passend sein", so Zorn.

Erst nach einem Abgang könne über einen Neuzugang nachgedacht werden. Der Koreaner Taeseok Lee gilt weiterhin als heißester Verkaufskandidat.

Derzeit sei aber grundsätzlich nichts so konkret, dass in den kommenden Tagen etwas zu erwarten wäre, sieht Zorn in naher Zukunft keine Transfers kommen.

Kommentare