Der Gemeinderat habe sich schon vor Jahren einstimmig für eine multifunktionale und steuergeldschonende Nutzung des Klagenfurter Stadions ausgesprochen. Dafür seien eine vorausschauende Planung und die damit verbundene Auslastung nötig. Beides sei beim Projekt "For Forest - die ungebrochene Anziehungskraft der Natur" (am Rasen werden Bäume gepflanzt) ebenso berücksichtigt worden wie etwa bei den Konzerten von Ed Sheeran.
"Jeder weiß, dass Großprojekte oder Veranstaltungen oft jahrelang im Vorhinein geplant werden müssen und dann nicht kurzfristig abgesagt werden können. So sehr ich mich für den WAC freue, wir können aber nicht das Stadion das ganze Jahr leer stehen lassen, nur weil die Möglichkeit besteht, dass sich ein Fußballclub für einen internationalen Bewerb qualifiziert. Das wäre den Klagenfurter Steuerzahlern nicht zumutbar. Schließlich bin ich Sportreferent der Landeshauptstadt Klagenfurt und nicht der von Wolfsberg", sagte Pfeiler.
"Ich werde noch einen ganz kurzen Versuch beim Landeshauptmann wegen Klagenfurt machen. Es sieht aber nicht gut aus, die Chancen sind minimal", hatte WAC-Clubboss Dietmar Riegler noch am Sonntag gesagt. Als wahrscheinlichste Alternative gilt die Grazer Merkur Arena, auch die Linzer Gugl ist ein Thema.