Karl Daxbacher kritisiert Liga-Reform

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Karl Daxbacher kennt die Bundeslig so gut wie nur wenige.

Trotzdem muss er derzeit alles aus der Entfernung beobachten, denn einen Job hat er nicht. Der mittlerweile 66-Jährige gibt zu, dass er nichts mehr machen muss, aber nichts ausschließt, wenn ihn die Herausforderung reizt.

Der Ex-Trainer von unter anderem Wacker Innsbruck, St. Pölten oder Austria Wien verfolgt die Bundesliga nach wie vor intensiv. An der Liga-Reform sieht er den positiven Aspekt der Spannung. Allerdings kritisiert er die Umstellung auch, aufgrund einer ganz klaren Verfehlung der Zielsetzung.

"Die erhöhte Spannung führte nicht zu einem erhöhten Interesse der Fans. Dieses Ziel wurde ganz klar verfehlt, das ist ein Minuspunkt", übt Daxbacher in der "Sportzeitung" Kritik. Sowohl in der Bundesliga aber vor allem in der 2. Liga seien die Zahlen "zum Teil wirklich erschreckend".

Daxbacher weiter: "Man muss feststellen: In der ersten Saison der Reform wurde das Interesse der Zuschauer nicht geweckt. Auf dem Sofa vielleicht, aber nicht im Stadion."

Ob es gelungen sei, die Spannung zu erhöhen? "Das auf alle Fälle (lacht). Für die Trainer ja fast noch mehr als für die Zuschauer. Alle stehen permanent unter Druck, und jeder hat auch die Punkteteilung im Hinterkopf."

Denn durch die Teilung der Tabelle könnte kein Verein auch nur ein Spiel in Ruhe bestreiten. Nicht einmal RB Salzburg, da selbst der Serienmeister nach der Punkteteilung noch nicht durch war. "Selbst bei ihrer Dominanz war nach 22 Runden nicht klar, ob sie wieder den Titel holen würden, auch wenn sie es letztlich souverän geschafft haben."

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Dies ist aber nur ein Teil-Aspekt. Generell kann Daxbacher der Reform einiges abgewinnen, auch wenn die Situation vor allem für die Trainer und Vereine selbst viel Risiko, Panik und Ungewissheit bringt.

Textquelle: © LAOLA1.at

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