Schopp: Was dran war am AC-Milan-Gerücht

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Markus Schopp ist ein gefragter Mann.

Als Erfolgstrainer der Vorsaison, als interessanter Interviewpartner, als Coach eines Europacup-Starters - der 46-jährige Steirer hat sich im Sommer dazu entschieden, weiterhin dem TSV Hartberg die Treue zu halten.

Das Gerücht, dass Ralf Rangnick den ehemaligen Italien-Legionär zum AC Milan mitnehmen könnte, sorgte für Schlagzeilen. Im Endeffekt kamen weder Rangnick noch Schopp in die Modestadt. Damals hielt sich Schopp bedeckt, nun gibt er im Interview in der "Kleine Zeitung" kryptische Einblicke, was wirklich dran war.

"Jeder weiß, dass ich wunderschöne Jahre in Italien hatte und gute Kontakte habe. An solchen Geschichten gibt es immer Dinge, die stimmen. Aber auch Dinge, die nicht stimmen. Sagen wir so: Es passt so, wie es dort gerade ist. Und es passt auch dort, wo ich gerade bin."

Durchaus möglich also, dass Schopp sehr wohl ein Thema war, es jedoch am gescheiterten Engagement von Rangnick lag, dass ihn dieser nicht mitnehmen konnte. Die volle Konzentration gilt aber nun dem TSV Hartberg, mit dem er im besten Fall noch einmal so überraschen will wie im Vorjahr.

"Können unangenehm sein und vielen Mannschaften wehtun"

Im Fokus steht jedoch die Premiere in der Europa-League-Quali gegen Piast Gliwice (Do, ab 20 Uhr im LIVE-Ticker). "Es ist etwas ganz Besonderes und wirklich keine Selbstverständlichkeit, dass wir im Europacup spielen. Wir wissen, dass wir unangenehm sein und vielen Mannschaften wehtun können. In 90 Minuten ist immer alles möglich, egal gegen welchen Gegner es geht", traut Schopp seinem Team einiges zu.

Auswärts beim polnischen Meister der Saison 2018/19 zu bestehen, wird aber alles andere als eine einfache Aufgabe: "Wenn der Spielverlauf in unsere Richtung geht, wäre das eine richtig große Geschichte - und eine Riesenüberraschung."

Textquelle: © LAOLA1.at

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