Djuricin nach Rapid-Aus: "Eine harte Geschichte"

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Erstmals nach seiner Entlassung als Trainer des SK Rapid äußert sich Goran Djuricin über das Ende seiner Zeit in Hütteldorf.

"Das hat Spuren hinterlassen. Es war eine harte Geschichte, auch der Körper meldet sich. Ich habe nur an Rapid gedacht, war ständig auf 180. In dem Teufelskreis war ich gefangen", erzählt der 43-Jährige gegenüber der "Krone" und gibt zu: "Ich bin es zwar nicht. Aber die Familie ist wirklich erleichtert, dass ich nicht mehr Rapid-Trainer bin. Die ganzen Anfeindungen haben sie auch belastet, das habe ich unterschätzt."

Djuricin: "Habe natürlich Fehler gemacht"

Er selbst müsse "reflektieren, wo meine Fehler waren. Die habe ich natürlich gemacht. Aber ich habe Rapid auch aus dem Keller geholt. Vielleicht waren wir zu sehr auf die Europa League fokussiert."

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Djuricin will sich nun erst einmal ein paar Wochen Auszeit nehmen, dann will er im Ausland hospitieren. Der Blick scheint bereits auf die Zukunft gerichtet: "Ich will Trainer bleiben, ich liebe diesen Job."

Djuricin über Kühbauer: "Er passt perfekt"

Aus seiner Zeit in Hütteldorf nimmt er für künftige Aufgaben viel mit. "Ich wurde bei Rapid ins kalte Wasser geworfen. Aber ich weiß jetzt, was Druck ist. Von den Fans, den Medien. Das wird mir zukünftig helfen", sagt Djuricin.

Für die Zukunft wünscht er auch seinem Nachfolger Didi Kühbauer alles Gute: "Ich gönne ihm von Herzen, dass es klappt. Er passt jetzt perfekt. Fans und Vorstand stehen hinter ihm.“

Textquelle: © LAOLA1.at

Rapid-Pleite: Gerrard-Lob für Didi Kühbauer kein Trost

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