"Wir belohnen uns nicht für eine Riesenleistung"
Auch Christopher Cvetko kann die neuerliche Enttäuschung kaum verbergen. Der Mittelfeldspieler sieht seine Mannschaft vor allem kämpferisch auf einem guten Weg, weiß aber auch um die entscheidenden Fehler: "Wir belohnen uns nicht für eine Riesenleistung im Kämpferischen."
Besonders selbstkritisch zeigt sich der 29-Jährige beim entscheidenden Gegentreffer. Nach einem Ballgewinn hätte er die Situation einfacher lösen müssen: "Statt dass ich den Ball einfach tief spiele, wird der Ball abgefangen, und das Gegentor muss ich leider auf mich nehmen."
Für Cvetko ist klar, dass die Mannschaft nun selbst gefordert ist: "Es liegt nur an uns, uns da wieder herauszuziehen." In der Länderspielpause wolle man intensiv arbeiten, um im Herbst noch die Wende zu schaffen.
Schwieriges Programm wartet
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den Grazern allerdings nicht. Nach der Länderspielpause warten mit Rapid (Heim), Altach (Heim), Hartberg (Auswärts) und dem SK Sturm (Heim) vier anspruchsvolle Aufgaben.
Scheiblehner hält indes wenig von einem Aktionismus während der Pause. Trotz des erneuten Rückschlags sieht er eine Steigerung: "Wir haben heute einen großen Schritt nach vorne gemacht."
Ob sich diese Fortschritte auch in Ergebnissen niederschlagen, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Denn der GAK braucht dringend Punkte, um nicht noch tiefer in den Tabellenkeller zu rutschen.