Rapid-Fans reichen offiziell Beschwerde ein

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Es waren dunkle Stunden für den SK Rapid: Am 16. Dezember verlieren die Hütteldorfer das Wiener Derby gegen die Austria in der Generali-Arena mit 1:6, gleichzeitig werden 1.337 Fans vor dem Stadion auf einem engen Weg neben der Südosttangente eingekesselt und von der Polizei kontrolliert.

Nun, knapp zwei Monate nach dem Vorfall, werden zwei Dutzend Maßnahmenbeschwerden am Wiener Verwaltungsgericht eingereicht. Sinn dieser Beschwerden ist es, zu überprüfen, ob einzelne Handlungen der Polizei rechtswidrig waren oder nicht.

"Wir haben immer kritisiert, dass das Verhalten nicht verhältnismäßig war", erklärt Helmut Mitter von der "Rechtshilfe Rapid" gegenüber der "Wiener Zeitung".

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In den nächsten Wochen soll nun eine Verhandlung stattfinden, darüber hinaus wird ein Lokalaugenschein mit der zuständigen Richterin beantragt.

Verwaltungsrechtsexperte sieht gute Chancen für Erfolg

Sollte den Rapid-Fans Recht gegeben werden, können daraus Amtshaftungsansprüche wie zum Beispiel Schadenersatz abgeleitet werden. Verwaltungsrechtsexperte Daniel Ennöckl sieht gute Chancen für einen Rechtserfolg: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Gericht es für zulässig erachtet, dass 1.337 Menschen stundenlang festgehalten werden, weil fünf Menschen Schneebälle geworfen haben."

Anfang Jänner verriet Helmut Mitter gegenüber LAOLA1 unter anderem den Grund der Beschwerde: "Der unbedingte Wille aller, die dabei waren - und das spürt man: Es wird nicht gewollt, dass die Sache einfach so stehenbleibt. Dass die Polizei so etwas machen kann und das unwidersprochen bleibt."


Textquelle: © LAOLA1.at

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