Diese Polen prägten unsere Bundesliga

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Polnische Legionäre in der österreichischen Bundesliga haben Tradition.

Auch wenn sich derzeit kein Pole in den Kadern der zwölf Ligateams befindet, liegt Österreichs EM-Quali-Gegner in der ewigen Legionärs-Rangliste auf Platz sechs.

Nur Deutschland, Kroatien, Serbien, Brasilien und die Slowakei haben mehr Spieler in die Bundesliga gebracht.

Jener polnische Spieler mit den meisten Einsätzen in unserer Liga ist der jetzige polnische Teamchef Jerzy Brzeczek.

Unter den Legionären aus Polen waren aber auch noch einige weitere prägende Figuren dabei! LAOLA1 blickt zurück.

Polnische Spieler in der österreichischen Bundesliga haben Tradition. Hinter Deutschland, Kroatien, Serbien, Brasilien und der Slowakei folgt Polen mit 52 Legionären in der Liga-Historie. Diese polnischen Kicker haben unsere Liga geprägt.

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JERZY BRZECZEK - 306 Bundesligaspiele: Polens Teamchef ist eine Bundesliga-Legende. 1995 kam er erstmals zum FC Tirol, zu dem er über die Stationen LASK und Maccabi Haifa zurückkehrte und 2 Meistertitel holte. Es folgten Spiele für Sturm, FC Kärnten und Wacker Tirol, ehe er in Polen seine Spielerkarriere ausklingen ließ.

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KRZYSZTOF RATAJCZYK - 261 Bundesligaspiele: Von 1996 bis 2002 lief der beinharte Verteidiger für Rapid auf, Titel holt er in Österreich danach mit der Austria (1 Meistertitel, 2 Cuptitel). Auch in Mattersburg ließ er Bundesliga-Gegner seine Härte spüren.

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RADOSLAW GILEWICZ - 241 Bundesligaspiele: 1999 landete der FC Tirol mit seiner Verpflichtung von Karlsruher SC einen Goldgriff. "Rado" holte vier Meistertitel in Österreich (3x Tirol, 1x FAK), wurde zudem 2001 Torschützenkönig und 2000 Fußballer des Jahres. Mit der Austria gab es auch noch 2 Cuptitel zu bejubeln.

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ADAM LEDWON - 224 Bundesligaspiele: Ein Kämpfer im defensiven Mittelfeld, wie man ihn sich nur wünschen kann. Kam 2000 von Fortuna Köln zur Austria und wurde 2003 Meister, es folgten drei Jahre bei der Admira, zwei bei Sturm. Als Spieler von Austria Kärnten beging er 2008 Suizid.

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ROMAN SZEWCZYK - 216 Bundesligaspiele: Eine Legende im Trikot von Austria Salzburg! Kam 1996 ablösefrei aus Sochaux und blieb bis 2004. 1997 wurde der verlässliche Innenverteidiger mit den Violetten Meister.

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ANDRZEJ LESIAK - 209 Bundesligaspiele: Vier österreichische Vereine stehen in seiner Vita. Über Innsbruck und Dresden landete er in Ried, es folgten die Stationen Stationen Rapid und Salzburg, ehe der Libero erneut im Innviertel spielte (insgesamt 107 Mal). Nach einem Intermezzo in Pasching erneut in Ried und seiterher Trainer (zuletzt in Gurten).

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MACIEJ SLIWOWSKI - 159 Bundesligaspiele: Der Mittelstürmer traf 37 Mal in der Bundesliga und wurde mit Rapid 1995 Cupsieger und 1996 Meister, es folgten die Stationen FC Tirol, Admira und SV Ried. Zuletzt als Trainer in seiner Heimat bei Pilica Bialorzegi tätig.

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TOMASZ WISIO - 154 Bundesligaspiele: Schrieb als Abwehrchef die Erfolgsgeschichte des SV Pasching entscheidend mit, später auch beim LASK und letztlich beim SKN St. Pölten tätig, wo er 2017 im Rechtsstreit den Verein verlassen hat.

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KAZIMIERZ SIDORCZUK - 140 Bundesligaspiele: Von 1997 bis 2002 stand "Kazi" zumeist  im Tor des SK Sturm und hatte damit wesentlichen Anteil am Erfolgslauf unter Ivica Osim. 2 Meistertitel, 2 Cupsiege und 15 Einsätze in der Champions League mit den Blackies hat er in seiner Vita stehen.

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MAREK SWIERCZEWSKI - 129 Bundesligaspiele: Sturm holte den Verteidiger 1996 aus Katowice, prompt holten die Grazer mit dem Cup ihren ersten Titel. Nach dem erneuten Cupsieg 1997 ging es weiter zur Austria, 2004 noch einmal bei der Admira ehe er beim FavAC in der Stadtliga kickte.

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MARCIN ADAMSKI - 106 Bundesligaspiele: Rapid holte den Verteidiger 2002 aus Lubin. Adamski blieb bis 2005 und kehrte nach einem Gastspiel bei Angers noch einmal zurück. Sah in seiner Zeit bei Rapid zweimal Gelb-Rot und zweimal Rot.

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TOMASZ IWAN - 93 Bundesligaspiele: Nach mehreren Jahren in Polen und den Niederlanden holte ihn die Austria nach Österreich. Nach nur einem Jahr ging es weiter zu Admira, wo der Mittelfeldmann drei Jahre lang blieb. Zuletzt von 2013 bis 2018 Sportdirektor des polnischen Nationalteams.

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GRZEGORZ SZAMOTULSKI - 92 Bundesligaspiele: Nach einem Jahr bei der Admira ging es ablösefrei zu Sturm, wo er eher in der Kategorie "Fliegenfänger" in Erinnerung blieb. Danach noch bunte Karriere in England, Schottland, und Israel. Aktuell Tormann-Trainer in Lubin.

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JACEK BAK - 80 Bundesligaspiele: Die Austria holte den 96-fachen Teamspieler 2005 von Al Rayyan (Katar). Der Innenverteidiger sah in jeder Liga-Saison für die Veilchen zumindest einmal glatt Rot.

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TOMASZ RZASA - 58 Bundesligaspiele: Nach einer Karriere in Polen, der Schweiz, Serbien und Holland entschied sich der Verteidiger für die SV Ried. Kam in seinen Einsätzen immerhin auf drei Assists (4 Mal Gelb, 1 Mal Gelb-Rot, 1 Mal Rot).

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ANDRZEJ KUBICA - 48 Bundesligaspiele: Der Mittelstürmer schoss für Rapid 1993/94 in 32 Einsätzen immerhin zehn Tore, dennoch zog es ihn direkt zum Stadtrivalen Austria, wo er in 16 Spielen nur zweimal traf. Spielte dann noch in Belgien, Israel und Japan.

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AREK RADOMSKI - 46 Bundesligaspiele: Für 600.000 Euro wechselte der defensive Mittelfeldspieler 2005 von Heerenveen zur Austria, wo er einen Meistertitel und zwei Cupsiege feiern durfte. 30 Mal lief er zudem für Polens Nationalteam auf.

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JACEK BERENSZTAJN - 42 Bundesligaspiele: In der Cupsieger-Saison der Rieder 1997/98 absolute Stammkraft, auch wenn er ausgerechnet im Endspiel gegen Sturm fehlte. Im Jänner 1999 zog es den Mittelfeldspieler zurück in seine Heimat.

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SEBASTIAN MILA - 36 Bundesligaspiele: Von 2005 bis 2007 spielte der Offensivmann für die Austria, wurde 1 Mal Meister und 3 Mal Cupsieger. Seine Ausbeute: drei Tore und sechs Assists.

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KAZIMIERZ WEGRZYN - 33 Bundesligaspiele: Ein Jahr lang spielte der Innenverteidiger in Ried und war zumeist Stammspieler. Vor dem erfolgreichen Frühjahr 1998 mit dem Cupsieg wechselte er aber zurück nach Polen zu Wisla Krakau.

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Textquelle: © LAOLA1.at

Keine Meistergruppe: Rapid spart sich Bonuszahlung an SKN

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