Bundesliga-Vorstand zu Lockdown: Keine Kompromisse

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Die ausgearbeiteten Konzepte der Bundesliga-Klubs, die Spiele mit Fans ermöglichen sollten, sind aufgrund des neuen Lockdowns vorerst überholt.

Für den Spitzensport positiv: Anders als beim ersten Lockdown im März sind Wettkämpfe weiterhin möglich. Allerdings nur ohne Zuschauer.

"Die Gesundheit steht an erster Stelle. Es ist klar, dass die Situation anhand der Zahlen keine Kompromisse erlaubt, und deshalb sehe ich es in erster Linie pragmatisch", meint Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer in einer ersten Stellungnahme.

"Fußball lebt vom Breitensport"

"Der Spielbetrieb in der ersten und zweiten Liga kann fortgesetzt werden, das ist für uns als Bundesliga einmal das Wichtigste", streicht Ebenbauer das Positive hervor.

Und er verweist auch auf die finanzielle Unterstützung seitens der Regierung: "Wir sind froh, dass es den Profiligen-Topf gibt. Er ist kurzfristig wichtig fürs Überleben, aber mittel- bis langfristig absolut keine Lösung."

Der negative Aspekt für Ebenbauer ist, dass Wettkämpfe nur im Profibereich möglich sind. "Es ist bedauerlich und dramatisch, dass der Breiten- und Amateursport wieder stillsteht. Denn der Fußball lebt von den Fans, nicht nur im Stadion, sondern von denen, die selbst im Breitensport spielen."

Textquelle: © LAOLA1.at

Breitensport im November-Lockdown möglich - aber nur Einzelsport

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