ÖFB: Noch kein Szenario bei Liga-Abbruch fix

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Angesichts der vielen Diskussionen und Gerüchte um die Fortsetzung der österreichischen Bundesliga hat der ÖFB eine Stellungnahme zum Status quo abgegeben.

Das Ziel sei es nach wie vor, die Ligen auf sportlichem Weg zu beenden, heißt es in einer Aussendung. Was eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs betrifft, werden derzeit mehrere Varianten geprüft, um auf mögliche Szenarien vorbereitet zu sein.

Zum Szenario eines möglichen Meisterschaftsabbruchs halten der ÖFB und die Österreichische Bundesliga fest:

"Weder in den FIFA-, ÖFB- oder Bundesliga-Bestimmungen ist geregelt, wie die Meisterschaften zu werten sind, wenn diese nicht planmäßig zu Ende gespielt werden können. Der ÖFB und die Bundesliga prüfen derzeit anhand der bestehenden Bestimmungslage und Rechtsordnung die Folgen, sofern die Meisterschaften nicht fortgesetzt werden können. Das zuständige beschlussfassende Gremium ist in diesem Fall das ÖFB-Präsidium. Dieses kann, vergleichbar mit den aktuellen Gesetzesänderungen durch die Bundesregierung aufgrund von COVID-19, Änderungen der Verbandsbestimmungen vornehmen.

Mit heutigem Stand gibt es keine Beschlüsse zu diesem Thema. Abzuwarten bleibt darüber hinaus, wie die Diskussionen auf internationaler Ebene verlaufen und ob daraus konkrete Vorgaben bzw. Empfehlungen seitens der FIFA oder der UEFA resultieren."

Damit wurde wohl auf die Aussage von WAC-Präsident Dietmar Riegler in der "Kronen Zeitung" (Dienstag-Ausgabe) angespielt, der gemeint hatte: "Wir haben uns bei der letzten Videokonferenz verständigt, dass im Abbruchfall nicht der aktuelle Stand, sondern jener der Vorsaison zählt."

In diesem Fall wäre etwa Red Bull Salzburg und nicht Tabellenführer LASK Meister sowie die Austria und nicht Rapid im Europacup.

Textquelle: © LAOLA1.at

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