Die Austria reist aber mit gestärktem Selbstvertrauen an, haben die Wiener doch den Turnaround geschafft und sind im Oktober ebenfalls noch ungeschlagen.
Die Mannschaft von Michael Wimmer blieb in der Liga gegen Rapid (0:0 mit zwei Mann weniger), Blau-Weiß Linz (4:0) und WSG Tirol (2:0) sowie im Cup gegen St. Anna (4:0) erstmals seit sieben Jahren viermal hintereinander ohne Gegentor.
Nun will die Austria auch den SK Sturm, der zum Saisonstart in Favoriten mit 3:0 gewonnen hat, fordern. "Wir sehen das Messen mit so einer Topmannschaft als Herausforderung, wir haben Respekt, werden aber nicht in Ehrfurcht erstarren", erklärte Wimmer, der am Donnerstagabend den starken Auftritt der Grazer gegen Atalanta mitverfolgt hat.
"Es war schon beeindruckend, mit welcher Wucht und Intensität Sturm aufgetreten ist. Sie haben gegen eine italienische Topmannschaft absolut verdient einen Punkt geholt", sagte der Austria-Coach.
Wimmer: Austria braucht in Graz "100 Prozent Leidenschaft"
Dass die englischen Wochen den Grazern an die Substanz gehen, glaubt Wimmer nicht. "Sie haben einen richtig guten und breiten Kader. Ich glaube, dass so ein Spiel wie gestern eher pusht als lähmt. Daher werden wir 100 Prozent Leidenschaft brauchen, um dort ein gutes Spiel zu machen", ist er überzeugt.
"Uns erwartet ein Spiel, in dem der Gegner wie immer eine aggressive und intensive Spielweise an den Tag legen wird. Wir müssen mit derselben Aggressivität dagegenhalten, defensiv stabil stehen und im eigenen Ballbesitz mutig nach vorne spielen", forderte Wimmer.
Sturm befindet sich mitten in Highlight-Wochen. Nach dem Heimspiel gegen die Austria geht es Schlag auf Schlag weiter mit dem Derby im Cup-Achtelfinale gegen den GAK (Donnerstag), dem Schlagerspiel gegen den LASK (5.11.) und dem Rückspiel in Bergamo (9.11.).