VIDEO: Wildes Spiel bei Sturm gegen Austria
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"Man sieht ja, dass er toll harmoniert, gut funktioniert und jetzt wieder ein hundertprozentiges Mitglied in der Mannschaft ist und sich toll einfügt."
Weiter Potenzial nach oben
Djuricin sei zudem zu Saisonbeginn nicht zu 100 Prozent fit gewesen: "Außerdem glaube ich, dass er immer noch Potenzial nach oben hat. Aber dass er ein guter Spieler ist und vor dem Tor gut ist, hat man gegen Sturm wieder gesehen."
Zudem ist der 28-Jährige "kein Trottel". So begründet er zumindest, warum er nach beiden Toren nicht jubelte - zu groß ist immer noch die Dankbarkeit für Sturm, wo er von Sommer 2013 bis Jänner 2015 unter Vertrag stand.
Seine elf Tore für Schwarz-Weiß im Herbst 2014 stehen bis dato als letzte Saison im Lebenslauf, in der er zweistellig getroffen hat. Da es in der Folge beim FC Red Bull Salzburg nicht geklappt hat, startete er eine Reise durch Europa mit Zwischenstopps bei Brentford, Ferencvaros, Grasshoppers und dem Karlsruher SC.
Anfang Februar folgte die Österreich-Rückkehr zur Austria. Die neue Saison wiederum begann nicht ohne kritische Töne des Angreifers, der weder mit der violetten Gesamtsituation noch mit seiner Rolle restlos happy wirkte.
Was Djuricin unzufrieden gemacht hat
"Wir haben Spiele verloren, er hat Torchancen vergeben, ist ausgewechselt worden. Das sind halt alles Dinge, die einen ehrgeizigen Spieler unzufrieden machen", erläutert Schmid, der sich verständnisvoll zeigt:
"Das ist klar, das kenne ich auch und ich habe auch überhaupt kein Problem, wenn ein Spieler mal seine Meinung äußert."
Wichtig ist unterm Strich letztlich wohl, dass Unzufriedenheit nicht chronisch wird und man zurück in eine positive Spur findet. Dies sollte spätestens mit der Leistung in Graz mitsamt seiner Saisontore zwei und drei gelungen sein.
Schmid: "Man sieht ja, dass er toll harmoniert, gut funktioniert und jetzt wieder ein hundertprozentiges Mitglied in der Mannschaft ist und sich toll einfügt."