Austria rätselt nicht über Rapid

Austria rätselt nicht über Rapid Foto: © GEPA
 

Der Trainerwechsel bei Rapid wenige Tage vor dem 334. Wiener Derby am Sonntag (ab 17 Uhr im LIVE-Ticker) im Allianz Stadion stellt Austria-Trainer Manfred Schmid vor ein gewisses Dilemma.

In punkto System und Taktik sind die Hütteldorfer im ersten Spiel unter ihrem neuen Coach Ferdinand Feldhofer schwierig einzuschätzen. Dennoch werde die Mannschaft gut auf den Gegner eingestellt sein, versprach der 50-Jährige.

"Wir werden es so anlegen, dass wir uns gut vorbereiten, ihre Spieler kennt man ja. Und grundsätzlich orientieren wir uns an unseren Möglichkeiten", kündigte Schmid an. Mit dieser Einstellung ist die Austria zuletzt gut gefahren, schließlich gab es in der Vorwoche ein 2:1 über Sturm Graz. "Dieser Sieg hat uns Zuversicht gegeben, die Stimmung ist top. Wir gehen sehr zuversichtlich ins Derby und wollen unbedingt gewinnen."

Allerdings gab es in den jüngsten vier Duellen der beiden Erzrivalen keinen Sieger. "Es ist oft so, dass ein Derby ein taktisches Geplänkel werden kann", meinte Schmid. Sein Club ist in bisher sieben Auftritten im Allianz Stadion noch ungeschlagen. "Das stimmt mich aber nicht optimistischer, als ich als Typ eh schon bin." Diese Statistik beschäftige wohl eher Rapid, vermutete Schmid. "Grundsätzlich ist das ein Thema, das mich wenig berührt, doch es wäre schon schön, wenn die Serie hält."

Selbst bei einer Niederlage wäre nicht alles schlecht. "Unser Ziel ist es, zu punkten. Aber auch wenn das nicht gelingen sollte, haben wir bisher eine richtig starke Saison gespielt", erklärte Schmid, der noch um den Einsatz des an einer Hüftprellung laborierenden Kapitäns Markus Suttner bangt. "Er ist eine Säule in unserem Spiel, doch wir haben mehrere Optionen auf dieser Position."

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Investoren-Entscheidung "eine gute Nachricht"

Auch wenn der Routinier nicht rechtzeitig fit werden sollte, wäre dem Coach angesichts der guten Verfassung der Mannschaft nicht bange.

"Die Spieler werden selbstbewusster, sind körperlich in richtig gutem Zustand, kennen die Abläufe genau und werden immer genau auf den Gegner eingestellt. Sie sind eingespielt und in der Kommunikation richtig gut abgestimmt."

Zusätzlichen Optimismus verspürt Schmid durch die Entscheidung des Klubs vom Montag, künftig auf eine weitgehend österreichische Investorengruppe zu setzen, zu der unter anderem Jürgen Werner gehört.

"Das ist natürlich eine gute Nachricht, jemanden wie ihn ins Boot zu holen. Er hat schon bewiesen, dass er gute Arbeit leistet. Ich freue mich auf die Gespräche mit ihm, da kommt viel Fachkompetenz dazu", sagte Schmid.


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