Madl: "Wir machen das Beste daraus"

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Der aktuelle Shutdown aufgrund der Coronavirus-Pandemie belastet ganz Österreich. Besonders ärgerlich ist die Situation für jene, die in diesen Tagen eigentlich geplante Feste und Feiern hätten, nun aber zuhause "festsitzen".

Ein derartige Schicksal ereilt auch Michael Madl. Der Austria-Kapitän feiert am (heutigen) Samstag seinen 32. Geburtstag allein zu Hause.

"Es ist natürlich ein komisches Gefühl am Geburtstag zu Hause zu sitzen und nur über Facetime mit meiner Familie und meinen Freunden anstoßen zu können, aber wir machen das Beste daraus", sagt Madl in seinem Geburtstags-Interview auf der Austria-Homepage.

Der Abwehrrecke vergisst dabei aber auch nicht zu erwähnen, dass es in der aktuellen Situation natürlich schwierwiegendere Probleme gibt: "Es sind besondere Zeiten und da ist es nicht wichtig, ob ich Geburtstag habe oder nicht – da stehen ganz andere Dinge im Vordergrund. Ansonsten hätten wir an meinem Geburtstag unser Spiel gegen St Pölten gehabt und ich wäre danach mit meiner Familie und meinen Freunden essen gegangen. So machen wir es über Face Time und haben es auch lustig."

Gute Laufstrecke in der Nähe

Für Profi-Sportler ist es zudem wichtig, sich auch in den eigenen vier Wänden so fit wie möglich zu halten. "Damit man - sobald es wieder losgeht - wenig Anlaufzeit braucht, um wieder bei hundert Prozent zu sein", so Madl, der in der Nähe eine gute und ruhige Laufstrecke zur Verfügung hat. "Dort kann ich meine Ausdauer-Einheiten absolvieren. Die restlichen Übungen zur Stabilisation, Kräftigung und Mobilisierung mache ich zu Hause."

Zudem nützt Madl die gewonnene Freizeit, um sich auf anderen Themen-Gebieten fortzubilden. So bemüht er sich derzeit, kochen zu lernen. "Denn das hat mich bis jetzt nie wirklich interessiert und ich denke, dass es jetzt ein guter Zeitpunkt ist, um damit anzufangen. Natürlich versuche ich möglichst gesund und ausgewogen zu essen, um in shape zu bleiben."

Netflix und Bücher

Für die Regenerationsphasen kramt Madl gerne mal ein Buch aus dem Regal - derzeit schmökert er in den Biografien von Jose Mourinho und Jürgen Klopp - oder er schaut, was es auf Netflix Neues gibt. Bei den TV-Serien "Vikings" und "Haus des Geldes" bleibt er gerne einmal hängen.

Ansonsten hat sich Madl auch schon Gedanken über seine weitere Zukunft gemacht. Nach seiner aktiven Karriere strebt er einen Job als Trainer an. Die theoretische Ausbildung hat er bereits begonnen.

"So lange ich fit bin und Spaß am Fußball spielen habe, möchte ich weiterspielen. Es ist der schönste Job der Welt und den möchte ich so lange wie möglich ausüben. Parallel habe ich mit der UEFA-B-Lizenz begonnen, die einen sehr interessanten Einblick ins Trainerleben mitbringt. Vor kurzem habe ich auch bei der U18 der Austria meine Praxisstunden gemacht, wo ich schon viel lernen konnte. Die Trainerausbildung ist extrem spannend und ich lasse mich überraschen, in welche Richtung es mich treiben wird."

Textquelle: © LAOLA1.at

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