"Wir sind noch nicht komplett, drei von sieben Neuverpflichtungen konnten schon am Training teilnehmen. Bis Freitag sollte dann der ganze Kader stehen. Es wird eine sehr intensive Vorbereitung. Alle ziehen voll mit und sind hoch motiviert", sagte der seit 2013 als WSG-Chefcoach amtierende Silberberger. Abgänge sind Verteidiger Andreas Dober, Mittelfeldspieler David Stoppacher und der von Juventus Turin ausgeliehen gewesene Stürmer Alhassane Soumah.
2.000 bis 3.000 Zuschauer im Schnitt
Neben den sportlichen Aspekten will die Werkssportgemeinschaft diese Woche auch organisatorisch Weichen stellen. Die Umbenennung zur WSG Swarovski Tirol soll fixiert werden. Nach dem Abstieg des von finanziellen Sorgen geplagten Nachbarn Wacker Innsbruck wollen sich die Wattener damit als Verein aller Tiroler positionieren. Gespielt wird in der kommenden Saison bekanntlich am Innsbrucker Tivoli, nachdem das heimische Stadion ausgebaut wird.
Vereinschefin Langes rechnet mit 2.000 bis 3.000 Zuschauern im Schnitt. Finanziell will sich Wattens gut aufstellen. "Wir rechnen mit sieben Millionen Euro und erwarten sogar mehr", sagte Langes in der Vorwoche gegenüber der "Tiroler Tageszeitung" auf das Budget angesprochen. Jenes für die Kampfmannschaft soll 3 bis 3,5 Mio. Euro betragen. Wacker hatte zuletzt erklärt, mit einem Gesamtbudget von vier Millionen Euro in der 2. Liga über die Runden kommen zu wollen. Derzeit seien nur drei Millionen Euro davon gesichert.
Das erste Vorbereitungsspiel steigt am Mittwoch gegen Honved Budapest.