Die Torhüter der Red-Bull-Historie in Salzburg

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Mit Neuzugang Nico Mantl hat Red Bull Salzburg womöglich seinen Torhüter der Zukunft an Land gezogen (Alle Infos >>>). Er ist auch nicht der erste deutsche "Handschuh" beim Klub.

In den letzten Jahren tat sich bei den "Bullen" im Kasten überraschend wenig: Seit Peter Gulacsis Abgang vor fünfeinhalb Jahren kamen fast nur Alexander Walke und Cican Stankovic zum Zug. Davor wurde zwar öfter gewechselt, aber Kontinuität war trotzdem immer angesagt.

LAOLA1 hat die zwölf Torhüter zusammengetragen, die in der Ära Red Bull seit 2005 zu mindestens einem Pflichtspiel-Einsatz für den Serienmeister kamen:

Zwölf Torhüter kamen bisher bei Red Bull Salzburg zum Einsatz (Stand: Jänner 2021). LAOLA1 hat die Schlussmänner der "Bullen" zusammengetragen:

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Cican Stankovic (2015-laufend): 131 Spiele, 134 Gegentore, 49x zu null

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Kam 2015 als große Hoffnung von Nachbar-Klub Grödig, löste Alexander Walke aber erst 2018 als "Einser" ab.

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Wurde im gleichen Jahr auch erstmals ins Nationalteam einberufen, ist nach vier Einsätzen 2019 (nur ein Gegentor!) aber hauptsächlich Ersatzmann. Liegt die mittelfristige Zukunft des 28-Jährigen woanders?

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Carlos Miguel Coronel (BRA/2017-laufend): 11 Spiele, 14 Gegentore, 4x zu null

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RB-Brasil-Eigengewächs. Braver Backup, der seine Hauptaufgabe vor allem während der Stankovic-Verletzung im Herbst 2019 zufriedenstellend absolvierte.

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Hat im Liefering-Tor aber mehr Chancen bekommen. War im Frühjahr 2019 sogar ein paar Monate an Philadelphia Union in die MLS verliehen.

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Alexander Walke (GER/2010-laufend): 226 Spiele, 192 Gegentore, 94x zu null

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Das deutsche Urgestein! Kein anderer Bullen-Torhüter absolvierte so viele Spiele wie Walke - und war so häufig Meister (acht Mal!).

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Nach einem Fußbruch Mitte 2019 kam es seither aber zu keinen Pflichtspiel-Einsätzen für den 37-jährigen Ex-Kapitän mehr.

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Peter Gulacsi (HUN/2013-2015, jetzt RB Leipzig): 100 Spiele, 99 Gegentore, 38x zu null

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Kam schon als ungarisches Riesentalent aus Liverpool(!), wo er aber nur für die U23 zum Einsatz kam. Brauchte nur zwei Jahre, um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen.

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Ist bekannterweise mittlerweile bei RB Leipzig ein Bundesliga- und Champions-League-erprobter Rückhalt, der seit 2016 auch nie als Leipziger Schlussmann umstritten war.

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Eddie Gustafsson (SWE/2009-2014, Karriereende): 99 Spiele, 95 Gegentore, 37x zu null

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Der sympathische Schwede mit US-Background war ab seiner Ankunft Stammgoalie, ehe das Schicksal zuschlug: Eine Horrorverletzung beim LASK 2010 beendete seine Karriere beinahe vorzeitig, fast ein Jahr musste Gustafsson pausieren.

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Kämpfte sich zwar zurück, verlor den Stammplatz aber schleichend an Walke. Beendete 2014 in Salzburg seine Karriere wirklich, ist seither Tormann-Trainer in der Akademie.

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Thomas Dähne (GER/2013, jetzt Holstein Kiel): 1 Spiel, 0 Gegentore, 1x zu null

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War als Youngster ein Fall für die zweite Mannschaft, stand nur im Mai 2013 im Kader der "Ersten", wo er das Saisonfinale gegen die Wiener Austria - den neuen Meister - absolvieren durfte und seinen Kasten beim 3:0 sauber hielt.

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Fasste dann in Leipzig nicht Fuß und ging weiter zu HJK Helsinki und Wisla Plock, wo er seine Karriere erst einigermaßen ins Rollen brachte. Jetzt Backup bei Zweitligist Holstein Kiel.

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Gerhard Tremmel (GER/2010-2011, Karriereende): 38 Spiele, 37 Gegentore, 13x zu null

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Kam im Sommer 2010 aus Cottbus als Ersatz für den verletzten Eddie Gustafsson, konnte mit 13 Gegentoren im Herbst auch überzeugen. Zuvor scheiterte schon ein Engagement bei den Bayern.

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Zog am Ende seines Einjahres-Vertrags zu Swansea weiter, wo er seine Karriere 2017 - unter anderem nach einer halbjährigen Leihe zu Werder Bremen - beendete. Sein Engagement als Swansea-Scout hielt nur ein Jahr.

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Heinz Arzberger (1999-2011, Karriereende): 151 Spiele (inkl. Austria), 191 Gegentore, 47x zu null

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Der langjährige Austria-Salzburg-Torhüter kaum auch nach der Red-Bull-Übernahme 2005 noch zu genügend Einsätzen, 2005/06 sogar zu mehr als Alexander Manninger. Danach wurden doch Ochs, dann Gustafsson vorgezogen.

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Beendete seine Karriere 2011 bei den RB Juniors und ist mit neuer Frisur seither als Liefering-Tormanntrainer engagiert. Diese Rolle durfte er 2015/16 sogar bei den "Großen" ausfüllen.

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Timo Ochs (GER/2006-2009, Karriereende): 106 Spiele, 105 Gegentore, 45x zu null

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Begründete die Tradition der Deutschen bei Red Bull Salzburg und war bei den ersten beiden Meistertiteln Stammgoalie. 2007/08 verpasste er kein Bundesliga-Spiel - allerdings auch nicht das 0:7 gegen Rapid.

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Nach Auslaufen des Vertrages 2009 wurde er bei keinem Verein mehr langfristig glücklich: Hertha, Nürnberg, 1860, Jahn Regensburg und Saarbrücken - mit Ausnahme der "Löwen" war überall nach spätestens einem Jahr, meist früher, wieder Schluss. 2014 endgültig.

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Ramazan Özcan (2006-2008, Karriereende): 2 Spiele, 5 Gegentore, 0x zu null

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"Rambo" kam als Youngster aus Lustenau nach Salzburg, hinter Dauerbrenner Timo Ochs aber nur zu zwei Einsätzen, die Salzburg auch beide verlor (2:3 daheim gegen Pasching, 1:2 in Mattersburg).

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Trotzdem wurde Red Bull zum Sprungbrett für eine erfolgreiche Deutschland-Karriere bei Hoffenheim, Ingolstadt und Leverkusen - zwischendurch Türkei und Besiktas.

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Alexander Manninger (2005-2006, Karriereende): 17 Spiele, 22 Gegentore, 7x zu null

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Kam als ganz großer Name zum Einstand von Red Bull aus Siena, war aber seltener am Platz als der bereits anwesende Heinz Arzberger und ging nach einem Jahr gleich wieder nach Italien retour.

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Udinese, Juventus, Augsburg, Liverpool wurden aber noch ganz nette Stationen für den prominentesten rot-weiß-roten Goalie der 2000er-Jahre, der seine Handschuhe 2017 an den Nagel hing.

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Pascal Grünwald (2003-2006, Karriereende): 13 Spiele (inkl. Austria), 18 Gegentore, 3x zu null

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Wie Arzberger noch aus Austria-Zeiten im Red-Bull-Aufgebot - allerdings nicht lange. Nur acht Einsatzminuten hinter Arzberger und Manninger beim 3:2-Sieg bei Rapid, 2006 zog er mit erst 23 Jahren Richtung Pasching von dannen. 

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Ab 2007 wieder in der Tiroler Heimat aktiv, mit drei Jahren Unterbrechung bei Austria Wien (2011-2014) erst bei Wacker Innsbruck, dann WSG Tirol. Seit diesem Sommer ist Schluss.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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