Admira hofft in Hartberg auf den Trainer-Effekt

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Die Admira hofft am Samstag (ab 17 Uhr im LIVE-Ticker) in der 13. Runde der Bundesliga in Hartberg auf den Trainer-Effekt. Erstmals wird Reiner Geyer, der Nachfolger von Ernst Baumeister, das Schlusslicht betreuen.

"Wir müssen uns ein Stück weit von der Tabelle freimachen. Das Entscheidende ist die Tabelle nach der letzten Runde", erklärt der 54-jährige Deutsche vor seinem Debüt.

Geyer beobachtete die Hartberger am Dienstag beim Heim-4:3 im Cup-Achtelfinale gegen Wacker Innsbruck und sah dabei "eine Mannschaft, die weiß, was sie tut. Da müssen wir alles abrufen."

Zu möglichen Änderungen in taktischer und personeller Hinsicht hält sich der 54-Jährige bedeckt und meint lediglich: "Der Fokus liegt auf der Arbeit gegen den Ball. Das kann mit Dreier- oder Viererkette passieren."

Hartberg will Aufwärts-Trend fortsetzen

Aufsteiger Hartberg hält bei vier Pflichtspiel-Siegen in Folge und laut Papierform sollte am Samstag der fünfte Erfolg dazukommen.

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Hartberg-Trainer Markus Schopp will von einer Außenseiterrolle der Südstädter aber nichts wissen. "Wir sind gegen keine Mannschaft in der Liga Favorit", betont der Ex-Internationale. "Wir wissen, was sie imstande sind zu leisten. Sie sind vielleicht ein angeschlagener, aber ein guter Gegner. Die Admira hat viele junge Spieler mit viel Potenzial."

Der Trainer-Wechsel bei der Admira erschwerte für Schopp die Matchvorbereitung. "Ein Trainerwechsel bedeutet immer eine gewisse Unbekannte, doch wir müssen uns sowieso mit uns beschäftigen und gewisse Dinge optimieren."

"Werden jetzt nicht abheben"

Allzu viel muss der Steirer allerdings nicht verbessern, wie die jüngsten Resultate zeigen. Hartberg steht unter den Top-6 und im Cup-Viertelfinale, aber Schopp beteuert: "Wir haben zu Saisonbeginn nicht die Nerven weggeschmissen, als die Resultate nicht gepasst haben, und wir werden jetzt auch nicht abheben, weil die Resultate passen. Wir können das alles schon richtig einordnen."

Deshalb werde das vor Saisonstart ausgegebene Ziel, den Klassenerhalt zu schaffen, auch nicht verändert. "Doch wir sagen nicht, dass wir nicht mehr wollen. Jetzt gilt es, Woche für Woche besser zu werden, und dann schauen wir, wo uns die Reise hinführt", erklärt Schopp.

Textquelle: © LAOLA1/APA

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