"Unverständlich!" Ismael äußert sich zu LASK-Aus

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Knapp einen Monat ist es her, dass sich der LASK überraschend von Trainer Valerien Ismael getrennt und Dominik Thalhammer zu dessen Nachfolger gemacht hat.

Nun meldet sich Ismael via Twitter zu Wort und nimmt zu seinem Ende bei den Athletikern Stellung. "Die Trennung kam nicht nur für euch sondern auch für mich sehr überraschend und ist bis heute gefühlt für mich noch immer sehr unverständlich", schreibt der 44-Jährige.

Dennoch möchte er vor allem die Zeit vor der Corona-Pause "in guter Erinnerung behalten". "Wir hatten bis dahin die beste Saison aller Zeiten gespielt mit einigen Klub-Rekorden und haben international in der Europa League gerockt und die schwarz-weißen Klubfarben mit Stolz hoch getragen."

Ismael bedankt sich bei LASK-Fans

Ismael hatte die Linzer in der Europa League bis ins Achtelfinale geführt. In der Liga lagen die Linzer vor der Corona-Pause sensationell an der Tabellenspitze, ehe eine Affäre um illegal durchgeführtes Mannschaftstraining die Euphorie bremste. In der Meistergruppe gingen sechs von zehn Spielen verloren. Zusammen mit den am Ende vier Punkten Abzug für die verbotenen Trainings rutschten die Oberösterreicher vom ersten auf den vierten Endrang zurück.

Trainer Ismael sei aber nicht das Bauernopfer für die Affäre gewesen, betonte LASK-Vizepräsident Jürgen Werner schon kurz nach der Trennung. Laut Darstellung des Sportchefs hätten sich vielmehr auch die Spieler gegen den Franzosen ausgesprochen. Unzulänglichkeiten seien mit dem Erfolg unter Verschluss geblieben, erklärte Werner damals.

Den LASK-Fans dankte Ismael für ihre "eindrucksvolle Unterstützung". Dazu verabschiedete er sich via Twitter von der Mannschaft und allen Mitarbeitern und bedankte sich "von ganzem Herzen für die tolle Zeit".

Ismaels komplettes Statement:

Textquelle: © LAOLA1.at

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