SV Ried: Andreas Heraf als "neuer Impuls"

SV Ried: Andreas Heraf als Foto: © GEPA
 

Die SV Ried steht auch nach der empfindlichen 0:3-Niederlage im Derby gegen den LASK hinter Trainer Miron Muslic.

Obwohl die Vikinger unter dem 38-Jährigen in der Bundesliga seit neun Spielen sieglos sind, bleibt Muslic im Amt. "Wir werden den mit Miron Muslic eingeschlagenen Weg weitergehen. Die Mannschaft ist intakt, sie steht zum Trainer und zu seiner Arbeit", heißt es in einer Klub-Aussendung am Montag. "Wir wissen aber auch, dass es in unserer aktuellen Situation einen neuen Impuls braucht."

Dieser neue Impuls soll Andreas Heraf sein, der als Co-Trainer zurückgeholt wird. "Mit Andreas Heraf holen wir jetzt einen Mann in unser Team, der nicht nur unsere Mannschaft, sondern auch die Bundesliga sehr gut kennt und mit seiner langjährigen Erfahrung unser Team stärken wird", betonen SVR-Geschäftsführer Rainer Wöllinger und SVR-Sportkoordinator Wolfgang Fiala.

Ex-ÖFB-Nachwuchs-Teamchef Heraf war bereits von Juli 2019 bis Juli 2020 Co-Trainer bei den Oberösterreichern, aufgrund von Differenzen mit dem damaligen Coach Gerald Baumgartner trennte sich der Klub aber von Heraf - um ihn jetzt wieder zurückzuholen.

Unter Muslic holten die Rieder in neun Ligaspielen erst drei Punkte (in Hartberg, gegen St. Pölten und Admira) und erzielten auch nur drei Tore. Am Sonntag gibt es die letzte Chance, im Grunddurchgang Zählbares zu holen - in einem für den Klassenerhalt wichtigen Duell beim Zehnten SCR Altach, der zwei Zähler mehr auf dem Konto hat. Bei einer neuerlichen Niederlage könnten die Tage des Nachfolgers von Gerald Baumgartner trotz des aktuell ausgesprochenen Vertrauens gezählt sein. Der Polster auf Schlusslicht Admira beträgt nur drei Punkte.

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