Podcast: So tickt Austrias neuer starker Mann

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Ralf Muhr hat jede Menge zu tun.

Eigentlich ist der 47-Jährige nach seiner Bestellung zum Technischen Direktor bereits in sein neues Büro in der neuen Generali Arena übersiedelt. Während die Profis des FK Austria Wien in der Akademie unweit vom Stadion ihre Leistungstests absolvieren, residiert der Oberösterreicher aber wieder auf seinem alten Arbeitsplatz in der Nachwuchsschmiede. „Außenstelle“ sagt er dazu.

Muhrs Zeit ist knapp bemessen, immerhin führt er dieser Tage mit jedem Kaderspieler Einzelgespräche, um sie über ihre Situation in der neuen Saison zu unterrichten und ihre Ziele für die kommende Spielzeit zu erfragen.

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Dennoch nimmt sich Muhr Zeit, um LAOLA1 on air – Der Sport-Podcast ein ausführliches Interview zu geben. „Es ist viel, ich bin aber gut strukturiert, habe einen klaren Plan und viel Unterstützung. Das ist eine Funktion, wo man nichts ausprobieren kann. Das muss funktionieren. So bin ich das auch angegangen“, sagt er.

Dass er nur wenige Tage nach seiner Beförderung auch die Agenden des Sportdirektors übernehmen muss, weil Franz Wohlfahrt beurlaubt wurde, habe ihn überrascht, versichert er: „Ich habe es vorher nicht gewusst, habe damit auch nicht gerechnet.“

Seine bisherige Funktion als Leiter der Akademie muss Muhr aufgeben. „Es wird sicher so ein, dass wir kurz- bis mittelfristig eine verantwortliche Person installieren werden, die die Akademie-Leitung innehaben wird. Es wird aber immer so sein, dass ich in meiner neuen Funktion darauf ein Auge habe. Die Akademie ist doch ein Liebkind von mir, ich habe das 20 Jahre gut betrieben. Das heißt aber nicht, dass der Experte, der das betreuen wird, nicht seine Ideen einbringen kann“, erklärt der Oberösterreicher.

Ob der Posten intern nachbesetzt wird oder ein neuer Mann kommt, steht noch nicht fest. „Es ist beides denkbar, gibt in beide Richtungen Überlegungen und auch schon Gespräche. Was ich auf längere Sicht nicht will, ist eine Doppelfunktion – ein Trainer, der gleichzeitig sportlicher Leiter ist.“ Bis zum Trainingsstart der Akademie, am 18. Juli, soll eine Entscheidung gefallen sein.

Logisch, dass Muhr in dieser Frage ein Mitspracherecht hat. Doch wie tickt der Mann, der seit 1994 für den FAK arbeitet, bereits Anfang 20 wichtige Aufgaben im Nachwuchs der Veilchen übernommen hat? Wie sieht er die Diskussion Laptop-Trainer vs. Ex-Profis? Was ist seine Philosophie? Und wie geht er mit Legenden um?

In der 14. Aufgabe von LAOLA1 on air – Der Sport-Podcast gibt es ein ausführliches Interview mit dem neuen starken Mann der Austria:

Textquelle: © LAOLA1.at

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