Das wurde aus Rapids 96er-Helden

Das wurde aus Rapids 96er-Helden Foto: © GEPA
 

25 Jahre ist es her, dass letztmals ein österreichischer Vertreter in einem Europacup-Finale die rot-weiß-roten Fahnen hochhielt.

1995/96 bestritt der SK Rapid einen eindruckvollen Weg im Cup der Cupsieger und musste sich erst im Endspiel in Brüssel Paris Saint Germain mit 0:1 durch ein von Peter Schöttel abgefälschtes N'Gotty-Tor geschlagen geben.

Seidem ist viel Wasser die Donau hinuntergeflossen. Viele Helden der damaligen grün-weißen Generation sind dem Fußball in hochrangigen Positionen erhalten geblieben - von Trainern bis Sportchefs sind einige ganz weit oben zu finden.

Andere wiederum kehrten dem Fußball weitestgehend den Rücken. LAOLA1 hat zusammengefasst, was aus Rapids Erfolgsspielern dieser glorreichen Zeit geworden ist - plus Diashow und Einsatzstatistiken:

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MICHAEL KONSEL: Der Panther von Hütteldorf hatte maßgeblichen Anteil an den erfolgreichen Jahren der Hütteldorfer, der im Europacup-Finaleinzug 1996 gipfelten. 493-Spiele für Rapid sowie seine Serie-A-Zeit bei AS Roma und Venezia bleiben unvergessen. Noch heute ist der 59-Jährige omnipräsent als TV-Experte, Werbeträger und gerngesehener "Adabei". Zudem profitiert er von einer Sportmanagementausbildung sowie Erfahrung im Sportmarketing. 2004 gründete er MK.Impuls - ein professionelles mobiles Fußballcoaching, von welchem Einzelpersonen gleichermaßen profitieren wie Vereine. Zudem organisiert er Fußballevents und -reisen.

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PATRICK JOVANOVIC: Mit 22 Jahren war Jovanovic im 96er Jahr noch bei den Jüngeren dabei. Seine Fußballkarriere zog sich sogar noch bis ins Jahr 2015, damals spielte er aber schon mehrere Jahre unterklassig und fungierte als Spielertrainer. Der nunmehr 47-Jährige ist im Besitz der UEFA-A Lizenz und seit 2015 Co-Trainer bei 2. Liga-Klub Rapid II, wo er an der Seite von Michael Steiner, Muhammet Akagündüz, Zeljko Radovic und aktuell Franz Maresch sowie Steffen Hofmann den Hütteldorfern treu geblieben ist.

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PETER GUGGI: Welcher Rapid-Fan erinnert sich nicht daran? Zu seinen 7 Toren in 88 Spielen für Rapid zäjlt er nämlich das Goldtor bei Rapids Cupsieg 1995 im Finale gegen Leoben - es sollte bis heute der letzte Cup-Triumph der Grün-Weißen bleiben. Guggi hat nach seiner aktiven Karriere dem Fußball abgeschworen, wenn er nicht gerade in Interviews über Rapids letzten Cupsieg plaudert. Der 53-jährige Grazer ging unter die Autoverkäufer und ist noch heute bei Porsche Graz-Liebenau im VW-Verkauf tätig.

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TRIFON IVANOV: Ruhe in Frieden! Der grimmige Bulgare war ein fixer Bestandteil des damaligen Rapid-Erfolgsteams. 2016 verstarb der damals 50-jährige Ex-Verteidiger unerwartet nach einer Herzattacke. Seine Rolle bei Rapid war entscheidend, seine Motivation oft verbesserungswürdig, wenn er wieder einmal ein paar Tage nicht trainieren wollte. Sogar ein Wechsel direkt zur Austria wurde ihm nie groß zur Last gelegt. Beim FAC ließ er seine Karriere ausklingen, wo er auf den ganz jungen Marko Arnautovic traf. Danach widmete er sich dem Öl- und Tankstellenbusiness, als Regionalbeauftragter des bulgarischen Verbands, für den er eine Fußballschule aufbauen sollte, verbrachte er seine letzten Lebensjahre. Sein ausufernder Lebensstil mit Zigaretten und Alkohol wurde ihm zum Verhängnis.

Vor 20 Jahren zog der SK Rapid sensationell ins Finale des Cups der Cupsieger ein. Die besten Bilder:

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Wir begeben uns auf Zeitreise! Rapid eroberte im Jahr 1996 Europa. Das war Rapids Weg ins Finale gegen Paris St. Germain in Brüssel.

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1. Runde, Hinspiel: SK Rapid - Petrolul Ploiesti (ROU) 3:1 (1:0)

Aufstellung: Konsel, Ivanov, Schöttel, Hatz, Pivarnik (77. Jovanovic), Stöger, Barisic, Guggi, Heraf, Marasek, Stumpf (70. Jancker)

Tore: 1:0 Barisic (45.), 2:0 Ivanov (59.), 2:1 Toader (65.), 3:1 Barisic (90., Elfmeter)

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Alles begann mit dem Heimspiel gegen Petrolul Ploiesti. Im Hinspiel der 1. Runde avancierte der heutige Rapid-Trainer Zoran Barisic mit zwei Treffern zum Matchwinner.

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Trainer Ernst Dokupil griff vor dem Match zu einer damals noch ungewöhnlichen Maßnahme. Erstmals in seiner Ära wurde das Team vor einem Heimspiel einkaserniert.

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Dies zeigte Wirkung. Obwohl die Rumänien teilweise gut mitspielten und einen Auswärtstreffer erzielten, holte Rapid mit einem Elfmeter in der Schlussminute einen wichtigen 3:1-Sieg.

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Ebenfalls unter den Torschützen zu finden, war der bulgarische Defensivspieler Trifon Ivanov, der erst vor kurzem leider viel zu früh verstorben ist.

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Neben Barisic war auch Peter Stöger mitverantwortlich für den Sieg. Der heutige Köln-Trainer bereitete die ersten beiden Kopf-Tore per Eckball vor und holte das Foul zum Elfmeter heraus - dabei hatte Gäste-Trainer Martin Ion noch vor ihm gewarnt.

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1. Runde, Rückspiel: Petrolul Ploiesti (ROU) - SK Rapid 0:0

Aufstellung: Konsel, Ivanov, Schöttel, Hatz, Pivarnik, Heraf, Stöger (88. Barisic), Guggi (62. Jovanovic), Kühbauer, Marasek, Stumpf (90. Haller)

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Das Rückspiel in Rumänien war nichts für schwache Nerven. Petrolul Ploiesti spielte Rapid an die Wand. Auf Seiten Rapids lief ein glattrasierter Trifon Ivanov auf: "Das mache ich immer vor wichtigen Spielen so", erklärte der Libero.

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Dass es doch noch zu einem Happy End und dem Aufstieg ins Achtelfinale reichte, verdankten die Hütteldorfer "Panther" Michael Konsel, der seinen Kasten trotz großer Probleme sauber hielt.

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Achtelfinale, Hinspiel: Sporting Lissabon - SK Rapid 2:0 (2:0)

Aufstellung: Konsel, Ivanov, Hatz, Pivarnik, Stöger (74. Guggi), Barisic, Jovanovic, Kühbauer, Heraf, Marasek, Stumpf (52. Mandreko)

Tore: 1:0 Sa Pinto (15.), 2:0 Alvez (25.)

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Sporting Lissabon - zur damaligen Zeit ein absoluter Top-Gegner! Dieser erwartete Rapid im Estádio José Alvalade und bereitete den Grün-Weißen einen heißen Tanz auf portugiesischem Boden.

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Superstar Sa Pinto brachte die Hausherren früh in Führung (15.), nach Alvez' 2:0 nach gerade einmal 25 Minuten musste Schlimmes befürchtet werden.

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Doch Rapid fightete und bot dem Gegner Paroli. Das Ergebnis ließ am Ende doch noch Chancen auf den erhofften Aufstieg ins Viertelfinale.

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Auch wenn diese für Peter Stöger nach dem Hinspiel nur bei 20:80 Prozent lagen. Doch Sergej Mandreko (Bild) und Co. wollten die Flinte nicht vorzeitig ins Korn werfen.

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Dass die Grün-Weißen für den Auftritt in Portugal extra von Ex-Formel-1-Weltmeister Niki Lauda eingeflogen wurden, zeigte schlussendlich keine Wirkung.

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Trainer Ernst Dokupil wollte "im Meer von Stimmung nicht untergehen". Trotz 0:2 gelang das seiner Mannschaft.

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Achtelfinale, Rückspiel: SK Rapid - Sporting Lissabon 4:0 n.V. (1:0, 2:0)

Aufstellung: Konsel, Ivanov, Schöttel, Pivarnik, Heraf (59. Barisic), Jovanovic (65. Haller), Kühbauer, Stöger, Guggi, Stumpf, Jancker

Tore: 1:0 Kühbauer (25.), 2:0 Stumpf (90.), 3:0 Stumpf (105.), 4:0 Jancker (110.)

Rote Karte: Dani (90.)

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Das Rückspiel gegen Sporting Lissabon wurde zu einem der denkwürdigsten und noch lange in Erinnerung bleibenden Ereignisse in der Rapid-Geschichte.

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Als gutes Omen konnte gedeutet werden, dass Hans Krankl das Live-Spiel co-kommentierte. Die Rapid-Legende hatte etwas mehr als zehn Jahre davor zwei Treffer zum 5:0 gegen Dresden beigesteuert, damals schien die Ausgangslage ebenso hoffnungslos.

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Rapid ging durch Didi Kühbauer relativ früh in Führung (25.). Die Hoffnung lebte. Doch trotz erbitterten Kampfes lief den Grün-Weißen die Zeit davon.

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Der damalige Kuratoriums-Vorsitzende und spätere Rapid-Präsident Rudolf Edlinger glaubte fünf Minuten vor dem Ende nicht mehr an das Wunder: "Wenn Rapid noch gewinnt, gehe ich morgen mit einem Rapid-Schal in die Fragestunde des Wiener Landtages."

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Da Wettschulden Ehrenschulden sind, erschien Edlinger tatsächlich mit grün-weißem Schal. Christian Stumpfs Last-Minute-Treffer machte es möglich.

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Das Ernst-Happel-Stadion kochte, die Spannung war zum Greifen nahe. Und dann diese Erlösung praktisch mit dem Schlusspfiff. Kurz davor hatte Dani wegen Ballwegschießens (!) noch Rot gesehen - Rapid startete somit in Überzahl in die Verlängerung.

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In dieser schlug das Sturm-Duo Nummer eins zu: Zuerst machte Stumpf seinen Doppelpack perfekt (105.), dann vollendete Jancker in der 110. Minute zum 4:0-Endstand.

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Das Österreich-Trauma der Portugiesen fand damit eine Fortsetzung. Denn nur zwei Jahre davor ereilte Sporting gegen Austria Salzburg ein ähnliches Schicksal.

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Viertelfinale, Hinspiel: Dynamo Moskau - SK Rapid 0:1 (0:1)

Aufstellung: Konsel, Ivanov, Schöttel, Hatz, Guggi, Heraf, Jovanovic, Stöger, Marasek, Stumpf, Jancker

Tor: 1:0 Stumpf (34.)

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Das Viertelfinale war erreicht! Und mit Dynamo Moskau bekam man einen nicht unüberwindbaren Gegner zugelost.

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Auch die Fans der Russen glaubten nicht wirklich an den Aufstieg, schließlich fanden nur 3.500 Zuschauer den Weg ins 40.000 Zuschauer fassende Stadion. Beim Hinflug nach Moskau wurde Michael Konsel zu seinem 34. Geburtstag von der ganzen Mannschaft ein Ständchen dargebracht.

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Auch beim Rückflug hatte Rapid Grund zum Feiern. Denn abermals Stumpf sorgte mit einem sehenswerten Solo aus der eigenen Hälfte startend und dem 1:0-Siegtreffer für eine gute Ausgangsposition.

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Viertelfinale, Rückspiel: SK Rapid - Dynamo Moskau 3:0 (0:0)

Aufstellung: Konsel, Schöttel, Hatz, Guggi, Heraf, Jovanovic, Stöger, Marasek, Stumpf, Jancker

Tore: 1:0 Jancker (48.), 2:0 Stöger (62., Elfmeter), 3:0 Jancker (74.)

Rote Karten: Jovanovic (83.) bzw. Tscheryschew (29.), Tereschin (83.)

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Es war angerichtet! Dank des Auswärtstreffers sprach im Rückspiel im Ernst-Happel-Stadion alles für Österreichs verbliebenen Vertreter.

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Der 3:0-Erfolg sollte zum Triumphzug von Carsten Jancker, heute Co-Trainer der Rapid-Profis werden. Alles begann mit einer Platzwunde, als er von einem Gegenspieler mit den Stollen am Kopf getroffen wurde. Blut und Schweiß vermischten sich, da musste Abhilfe geschaffen werden.

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Plötzlich war "Turban-Jancker" geboren - mit vereinten Kräften verpasste die medizinische Abteilung dem Deutschen einen Kopfverband, der ihn nicht vom Toreschießen abhielt.

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Wie von Hans Krankl prophezeit, schlug der Stoßstürmer zu - gleich zweimal, und holte noch dazu einen Elfmeter heraus. Der Torjubel, als er sich mit der Hand auf den einbandagierten Kopf schlug, ist noch gut in Erinnerung.

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Stöger verwandelte den Strafstoß zum zwischenzeitlichen 2:0 - am Ende hieß es dank Jancker 3:0. Zugute kam der Dokupil-Elf der frühe Ausschluss von Tscheryschew nach einem Foul an Heraf (29.). In der Schlussphase sahen Jovanovic und Hereschin nach einer Kontroverse ebenfalls Rot.

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Der Jubel kannte keine Grenzen. Nach dem Aufstieg gegen Dynamo Moskau stand Rapid bereits im Semifinale - und der Weg sollte auch dort noch nicht zu Ende sein.

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Semifinale, Hinspiel: Feyenoord Rotterdam - SK Rapid 1:1 (0:0)

Aufstellung: Konsel, Ivanov, Schöttel, Hatz, Pivarnik, Guggi, Heraf, Stöger (79. Barisic), Marasek, Stumpf, Jancker (87. Haller)

Tore: 1:0 Koeman (52., Elfmeter), 1:1 Jancker (67.)

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Feyenoord Rotterdam, der niederländische, erfolgsverwöhnte Traditionsverein stellte sich Rapid in der Vorschlussrunde in den Weg. Ein Team, das damals mit Stars gespickt war.

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Henrik Larsson war einer davon, Gaston Taument (Bild) streifte sich wenige Jahre später sogar das Rapid-Trikot über. Giovanni van Bronckhorst war ebenfalls ein klingender Name.

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Und dann war da noch ein gewisser Ronald Koeman, der einen fragwürdigen Elfmeter zur 1:0-Führung verwertete. Allerdings aufgrund des Spielverlaufs verdient, da die Niederländer das Geschehen klar dominierten.

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Trotzdem gab sich Rapid nicht auf und kam durch ein Kopfballtor des "Europacup-Helden" Carsten Jancker zum 1:1-Ausgleich (67.). Ein Ergebnis, das man gerne mit nach Wien nahm.

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In einer holländischen Zeitung war am Tag nach dem aus Feyenoord-Sicht enttäuschenden 1:1 zu lesen: "Bei Rapid floß der Adrenalinstrom und Feyenoord wurde voll am Kinn getroffen."

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Das Team von Arie Haan wankte und Rapid setzte den Erfolgslauf fort. Aber noch mussten 90 Minuten im Ernst-Happel-Stadion überstanden werden, um den Finaleinzug feiern zu können.

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Semifinale, Rückspiel: SK Rapid - Feyenoord Rotterdam 3:0 (3:0)

Aufstellung: Konsel, Ivanov, Hatz, Schöttel, Guggi, Heraf, Kühbauer (86. Haller), Stöger (86. Mandreko), Marasek, Stumpf, Jancker

Tore: 1:0 Jancker (2.), 2:0 Stumpf (32.), 3:0 Jancker (35.)

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Im Vorfeld des Spiels herrschte Besorgnis wegen der holländischen Fans. Diese wurden aber mit einem Verbot, nach Wien zu kommen, belegt und tatsächlich waren kaum Feyenoord-Anhänger in Wien zugegen.

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Aber jetzt zum Sportlichen, denn am 18. April 1996 wurde Rapid-Geschichte geschrieben. Am Ende stand ein unglaublicher 3:0-Heimerfolg, der den Aufstieg ins Finale des Cups der Cupsieger ebnete.

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Feyenoord enttäuschte, während Rapid den Schwung der letzten Partien und das Selbstvertrauen mitnahm. Im Hin- und Rückspiel dabei: Bernard Schuiteman, der erst vor kurzem seine Tätigkeit als Rapids Chefscout vorzeitig beendete.

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Auf die Entscheidung musste der volle Prater nicht lange warten. Bereits in der 2. Minute war Jancker zur Stelle und setzte seinen Torlauf mit dem Führungstreffer fort.

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In der 32. Minute durfte sein kongenialer Sturmpartner Christian Stumpf ran. Eine Vorentscheidung war gefallen, der Aufstieg zum Greifen nahe.

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Als Jancker dann noch mit einem sensationellen Seitfallzieher den 3:0-Endstand markierte (35.) avancierte der Hüne endgültig zum großen Helden.

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"Jancker war viel zu groß, zu schnell und zu stark", urteilte die holländische Zeitung "Volkskrant" nach dem Spiel. Es waren Janckers Europacuptreffer fünf und sechs.

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Während Feyenoord den Traum vom Endspiel begraben musste, fühlten sich Didi Kühbauer und Co. nach dem Aufstieg wie im siebenten Himmel.

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Christan Stumpf und Co. hatten Feyenoords Star-Elf tatsächlich aus dem Bewerb geworfen. Die nächste Station hieß Brüssel - der Austragungsort des Finales 1996.

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Finale in Brüssel: SK Rapid - Paris Saint Germain 0:1 (0:1)

Aufstellung: Konsel, Ivanov, Schöttel, Hatz, Guggi, Heraf, Kühbauer, Stöger, Marasek, Stumpf (46. Barisic), Jancker

Tor: 0:1 N'Gotty (29.)

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36.000 Zuschauer, perfekte Bedingungen im Stade Roi Boudouin - Rapids zweiter Final-Auftritt nach 1985 sollte nicht so enden wie damals gegen Everton.

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Die Hütteldorfer reisten mit Kind und Kegel nach Brüssel. Sogar drei Kindermädchen waren mit nach Belgien gekommen, um während des Banketts auf die neun Rapid-Sprösslinge aufzupassen.

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Ein Teil der zahlreich angereisten Fans konnte sich trotz des außergewöhnlichen Ereignisses nicht benehmen. Insgesamt kam es zu 150 Festnahmen von Fans aus beiden Lagern.

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Doch das Entscheidende war das Geschehen am Rasen. Rapid biss, kämpfte, musste sich aber eingestehen, dass die Franzosen nur schwer zu knacken sein werden.

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In der 29. Minute fiel das einzige Tor der Partie. Nach einem umstrittenen Foul von Guggi am überragenden Youri Djorkaeff, fälschte Peter Schöttel einen Freistoß von Bruno N'Gotty aus 30 Metern unhaltbar ab.

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"Der Schuss zum Tor wäre ein, zwei Meter daneben gegangen, wenn er nicht abgefälscht worden wäre", haderte Keeper Michael Konsel nach dem Spiel.

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Rapid zeigte sich aber von seiner besten Seite. Gegen Stars wie Patrice Loko, Bernard Lama, Daniel Bravo oder Rai kämpften die Hütteldorfer bis zum Schluss.

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Bei einem Lattenschuss von Peter Stöger hatten die Grün-Weißen Pech, doch auch PSG vergab eine Vielzahl an weiteren Chancen. So blieb es beim 0:1.

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Ein ganz bitterer Abend nach einem so nicht erwarteten Siegeszug durch Europa. Platz zwei war am Ende jedoch zu wenig, die Enttäuschung war den Spielern ins Gesicht geschrieben.

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Während Paris St. Germain den Pokal in den Brüsseler Nachthimmel stemmte, blieb Rapid nur der Trostpreis.

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Medaillen blieben als Andenken, der Pokal blieb unberührt. Rapids Weg ins Cup-der-Cupsieger-Finale war eindrucksvoll und ist seitdem für österreichische Teams unerreicht.

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Weitere Eindrücke vom Finale in Brüssel:

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PETER SCHÖTTEL: Der großgewachsene Defensivspieler prägte eine Ära bei Rapid, absolvierte 534 Spiele für die Hütteldorfer und musste erst 2018 die Bestmarke an Steffen Hofmann abtreten, der im Endeffekt auf 540 Einsätze für Rapid kam. Schöttel startete nach dem Karriereende 2002 bei seinem Herzensklub als Nachwuchskoordinator, Rapid-II-Trainer und Rapid-Sportchef von 2003 bis 2006. Nach dem unrühmlichen Ende pendelte er danach als Trainer und Sportchef vom Wiener Sportklub, Vienna und Wiener Neustadt. Nach seiner Rapid-Rückkehr als Chefcoach kämpfte er mit Grödig gegen den Abstieg. Nach dem Umstieg zum ÖFB als U19-Trainer wurde er zum ÖFB-Sportdirektor befördert - eine Position, die er von 2017 bis heute inne hat.

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PETER STÖGER: Austria-Rapid-Austria: Stöger wurde das als Spieler verziehen, weil er Leistung bot und einer der 96er Helden war. Nach seiner aktiven Karriere schlug er einen eindrucksvollen Weg ein. Als sportlicher Leiter und Trainer führte er die Austria zusammen mit Frenkie Schinkels und wurde Meister 2005/06 sowie Cupsieger 2004/05 und 2005/06. Danach buk er kleiner Brötchen bei der Vienna und dem GAK. Als Sportchef und Coach von Wiener Neustadt machte er sich wieder für die Austria interessant, mit welcher er 2013 abermals den Meistertitel holte. Das war seine Fahrkarte zum 1. FC Köln, den er zurück in die deutsche Bundesliga führte und wieder etablierte. Der Sensations-Transfer zu Borussia Dortmund war von kurzer Dauer. Nach einer einjährigen Pause stieg er als Vorstand, dann als Sportchef bei der Austria ein und übernahm in finanziellen Schwierigkeiten wieder das Traineramt. Im Sommer 2021 legt er dieses Amt aber nieder - eine Rückkehr nach Köln scheint möglich.

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CHRISTIAN STUMPF: Einer der absoluten Torgaranten der damaligen Zeit! Der "Büffel", wie Stumpf liebevoll genannt wurde, schoss sich mit vier Treffern am Weg ins EC-Finale aber auch 15 Saisontreffern in der Bundesliga in die Herzen der Fans. Zusammen mit Carsten Jancker bildete er ein erfolgshungriges Duo. Nach seiner Karriere heuerte er 2006 als Co-Trainer beim LASK an und übernahm interimistisch die zweite Mannschaft. Erstmals als Cheftrainer war er 2009 bei Union Edelweiß Linz in der OÖ-Liga engagiert, dort aber dann lange von Juli 2009 bis April 2018.

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ZORAN BARISIC: Freistoß-König, Edelzangler, Ballzauberer - der Mittelfeldspieler war ein feiner Fußballer und ein Teil der berühmt-berüchtigten "Daltons". Auch er blieb dem Fußball treu und ist heute als Geschäftsführer Sport beim SK Rapid in einer bedeutungsvollen Rolle bei seinem Herzensverein. Mit den Grün-Weißen blieb er immer eng verbunden. "Zoki" war Co-Trainer unter Peter Pacult beim Meistertitel 2008, erbte Rapid als Interimstrainer für zehn Spiele, um sich dann bei den Rapid Amateuren auf die jungen Nachwuchshoffnungen zu fokussieren. Diese baute er auch vermehrt in seiner anschließenden Rolle als Cheftrainer der Profis mit vielen Europa-League-Teilnahmen ein. Nach Ausflügen zu Karabükspor und NK Olimpija kehrte er zu Rapid zurück - erstmals in der Funktion des Sportchefs, in welcher er seinen alten Spezi Didi Kühbauer zurückholte.

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CARSTEN JANCKER: Rapids Nummer 9 zur damaligen Zeit und ein absoluter Vollstrecker! Vom 1. FC Köln kam er zu Rapid, schlug ein und wurde aus Wien direkt zum großen FC Bayern transferiert, wo er von 1996 bis 2002 Kultstatus genoss. Mit 6 Toren am Weg ins Europacup-Finale war er bei Rapid die personifizierte Torgefahr und lernte im Sekretariat der Hütteldorfer seine große Liebe kennen, die seitdem seine Ehefrau ist. Deshalb kehrte er später nach Österreich zurück. Nach dem Karriereende beim SV Mattersburg engagierte er sich beim SC Neusiedl/See, ehe er als U15-Co-Trainer zu Rapid zurückkehrte. Von 2013 bis 2016 war er Co-Trainer bei den Profis unter Zoran Barisic und Mike Büskens. Als Cheftrainer versuchte er sich beim SV Horn und Marchfeld/Donauauen. Ab Sommer will der DSV Leoben mit ihm einen neuen Höhenflug einleiten.

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DIDI KÜHBAUER: Der Burgenländer verkörpert Rapid wie wenige andere, trug sein Herz immer auf der Zunge und lebt derzeit wieder seine Liebe für diesen Verein als Cheftrainer aus. Kühbauer spielte noch bis 2008 beim SV Mattersburg, startete dann aber sofort als Trainer bei den Admira Juniors durch, wo er nach zwei Jahren zu den Profis aufstieg, diese 2011 zurück in die Bundesliga und sogar in den Europacup führte. Danach coachte er den WAC und St. Pölten, ehe ihn Rapid im Oktober 2018 nach Hause holte und als Trainer installierte. Erst kürzlich wurde sein Vertrag bis 2023 verlängert. Zwischenzeitlich war der ehemalige Legionär bei Wolfsburg und Real Sociedad "Don Didi" auch als TV-Experte im Einsatz.

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MACIEJ SLIWOWSKI: Der polnische Stürmer machte mit zwei starken Saisonen im Rapid-Dress auf sich aufmerksam, sein unvergleichlicher Schnauzer war Kult. Danach folgten Stationen beim FC Tirol, der Admira, in Ried und St. Pölten, ehe er seine Karriere komischerweise in Hundsheim beendete. Ansonsten sind nur zwei kurze Trainerstationen von April bis Juni 2011 beim polnischen Zweitligisten Znicz Pruszkow und bei Pilica Bialobrzegi bekannt.

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OLIVER LEDERER: Mit gerade einmal 18 Jahren durfte der heute 43-Jährige damals bei den Profis schnuppern, Spielzeit sprang noch nicht viel heraus. Nach seiner aktiven Zeit startete er als Trainer bei Admira II, Co-Trainer bei den Profis und Interimstrainer durch und stieg 2016 zum Cheftrainer auf. Nach 28 Spielen war Schluss, in St. Pölten führte er das Team 21 Spiele lang als Chefcoach, ehe er nach Traiskirchen in die Regionalliga übersiedelte. Seit 2020 ist er Leiter der Trainerausbildung beim ÖFB und trainiert die ÖFB-U16-Auswahl.

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RENE HALLER: Der Defensivspieler hatte keinen großen Einfluss zur damaligen Zeit auf die glorreichen Zeiten Rapids, war aber immerhin von 1993 bis 1996 Bestandteil der Mannschaft. Erst 2010 beendete er seine Karriere, nach Stationen beim VfB Mödling, beim FAC und Vienna spielte er noch lange Zeit unterklassig.

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ROMAN PIVARNIK: Der Slowake blieb Rapid von 1994 bis 1997 treu. Nach seiner aktiven Laufbahn startete er schnell seine Trainerkarriere und kam dabei unter anderem nach Saudi Arabien. 2006 stand er Georg Zellhofer als Rapids Co-Trainer zur Seite. Danach coachte er Tatran Presov in der Slowakei und machte sich vor allem in Tschechien bei Vysocina, Sigma Olmütz, Bohemians Prag, Viktoria Pilsen (mit Andreas Ivanschitz), Zbrojovka Brünn und FC Zlin einen Namen.

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SASCHA BÜRRINGER: Zu Rapids Glanzzeiten kam er über seine Backup-Rolle nicht hinaus. Beim Cupsieg 1995 war er allerdings erst 19 Jahre, beim Finaleinzug im Cup der Cupsieger erst 20 Jahre jung. Schon 1993/94 stieg er zu den Profis auf, war ÖFB-U21-Teamspeiler, ließ aber die Karriere dann über den Wiener Sportclub, FAC, Karlstetten und Marchegg 2003 früh ausklingen. Heute hat er eine Natur-Gartenpflege-Firma.

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STEPHAN MARASEK: Der Mittelfeldspieler war neben Kühbauer, Barisic und Mandreko einer der vier "Daltons", im Mittelfeld zu Hause und von 1993 bis 1996 im Dienste von Rapid unterwegs. In Natters startete er als Jugendtrainer, übernahm den Chefposten beim SV Oberperfuss bei SVG Reichenau. Von Dezember 2014 bis August 2016 hatte er die sportliche Leitung beim FC Kufstein über, mit seiner Familie hat er sich in Tirol niedergelassen. Sohn Lukas, zwischenzeitlich bei Rapid II, spielt bei Kufstein, Sohn Daniel hat seine Karriere vergangenes Jahr beendet. Außerdem ist Marasek als Geschäftsführer der Weinplattform in Mils unter die Weinkenner gegangen.

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SERGEJ MANDREKO: Der tadschikisch-russisch-österreichische Kicker war variabel einsetzbar, spielte 130 Mal für Rapid und erzielte 18 Tore. Auch Mandreko ging danach unter die Trainer. Nach Anfängen beim SC Lassee nahm ihn Rashid Rachimov unter seine Fittiche, weshalb er danach von Jänner 2008 bis Sommer 2009 als sein Co-Trainer bei Lok Moskau fungierte. Von 2015 bis 2017 coachte er Stadtligist LAC, ehe er die erschreckende Diagnose ALS (amyotrophe Lateralsklerose) bekam. Im "Standard" meinte er danach: "Ich bin hundertprozentiger Invalide." Um ihn zu unterstützen, organisierten der LAC und Rapid 2017 eine Benefizveranstaltung, wo auch Ex-Kollegen wie Kühbauer und Marasek aufliefen.

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MICHAEL HATZ: Insgesamt trug der beinharte Verteidiger 272 Mal das Trikot der Hütteldorfer und schaffte es bis in die Serie A und ins ÖFB-Nationalteam. Der heute 50-jährige Wiener verschrieb sich nach der aktiven Karriere dem Sport-Managament und war in verschiedenen Funktionen für das Sportland NÖ tätig, auch heute noch. Zwischenzeitlich war er Marketingleiter beim SKN St. Pölten und Projektleiter der NV Arena. Nebenbei legt Hatz ab und zu als DJ auf, hat einen eigenen Musik-Blog und eine Radiosendung. Mehr dazu im ausführlichen Interview:



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ANDREAS HERAF: Der nunmehr 53-Jährige war früher im Mittelfeld anzutreffen und bestritt insgesamt 240 Spiele für Rapid (32 Tore). Der mit der UEFA-Pro-Lizenz ausgestatete Ex-Profi startete als Co-Trainer unter Heribert Weber in Saarbrücken, war bei Rapids U19, Austria Lustenau, Schwanenstadt, Pasching und Parndorf. Von 2008 bis 2018 war er Leiter der ÖFB-Nachwuchsabteilung und coachte etliche Jugendauswahlen, kurze Ausflüge zu St. Pöltens U18 oder die WAC-U18 inklusive. Als Technischer Direktor in Neusseland gab es Proteste der Spielerinnen. Zurück in Österreich coachte er den FAC, war Co-Trainer in Ried und wurde im März zum Interimscoach befördert.

Rapids Einsatzstatistik 1995/96:

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RAIMUND HEDL: Mit blutjungen 21 Jahren war Hedl zwar im Finale dabei, kam jedoch nur von der Ersatzbank aus in den Genuss dieses historischen Momentes. Das galt für die komplette Saison - an Michael Konsel gab es kein Vorbeikommen, keine einzige Spielminute schaute heraus. Der Torhüter stand bis 2001 unter Vertrag und kehrte von 2005 bis 2011 zurück. Danach agierte er als Torwart-Trainer der Grün-Weißen von 2011 bis 2016. Seit 2018 ist er als Coach der Torhüter für Österreichs U21-Team tätig.

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ERNST DOKUPIL: Der Sensationstrainer! Wen man auch fragt: Der Chefcoach brachte das Kunststück zusammen, komplett konträre Charaktere in sein System zu pressen, ihnen die nötigen Freiheiten zu geben und trotzdem Leistung einzufordern. Der maximale Erfolg einer Truppe, die untereinander nicht immer nur befreundet war, schaute am Ende heraus. Cupsieger 1995, Meister 1996 und Europacup-Finale 1996 werden Dokupil nicht mehr viele Rapid-Trainer nachmachen können. Von 2000 bis 2001 kehrte Dokupil noch einmal zu Rapid zurück, allerdings unrühmlich. Mittlerweile genießt der 74-Jährige seine Pension, gehört dem Legendenklub, der von seinem damaligen Co-Trainer Herbert "Funki" Feurer gegründet wurde, an und äußert hin und wieder kritisch seine Meinung zu Entwicklungen bei Rapid.

Spieler Rückennummer Einsätze Liga Einsätze Cup Einsätze Europacup
Michael Konsel 1 36 2 9
Patrick Jovanovic 2 34 2 6
Peter Guggi 3 29 (3 Tore) 1 (1 Tor) 9
Trifon Ivanov 4 30 (7 Tore) - 9 (1 Tor)
Peter Schöttel 5 35 2 8
Peter Stöger 6 35 (7 Tore) 2 (1 Tor) 9 (1 Tor)
Christian Stumpf 7 33 (15 Tore) 2 (1 Tor) 9 (4 Tore)
Zoran Barisic 8 31 (8 Tore) 1 6 (2 Tore)
Carsten Jancker 9 27 (7 Tore) 2 (3 Tore) 7 (6 Tore)
Didi Kühbauer 10 26 (6 Tore) 2 5 (1 Tor)
Maciej Sliwowski 11 16 (5 Tore) 2 -
Oliver Lederer 12 2 2 -
Rene Haller 13 6 1 4
Roman Pivarnik 14 26 (2 Tore) - 5
Sascha Bürringer 15 2 1 -
Stephan Marasek 17 33 (2 Tore) 1 8
Sergej Mandreko 18 18 1 2
Michael Hatz 19 30 (1 Tor) 2 (1 Tor) 8
Andreas Heraf 20 32 (5 Tore) 2 9
Raimund Hedl 21 - - -
Trainer: Ernst Dokupil
Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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