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Voitsberg entlässt Chefcoach Zulechner

Der ehemalige Bundesliga-Stürmer übernahm beim Zweitliga-Aufsteiger erstmals eine Cheftrainer-Position im Profibereich - nun ist er diese wieder los.

Voitsberg entlässt Chefcoach Zulechner Foto: © GEPA

Trainer-Entlassung in der ADMIRAL 2. Liga: Der ASK Voitsberg trennt sich von Philipp Zulechner.

Der ehemalige Bundesliga- und Nationalteamspieler war beim Aufsteiger erst seit diesem Sommer im Amt. Aktuell belegt Voitsberg den zwölften Tabellenplatz, in den vergangenen vier Spielen holten die Steirer bei drei Niederlagen nur einen Sieg.

"Wir haben uns damals aus voller Überzeugung für Philipp Zulechner entschieden. Die sportliche Entwicklung unserer Kampfmannschaft und die erzielten Ergebnisse haben jedoch nicht unseren Erwartungen entsprochen", begründet der Klub Zulechners Entlassung.

Interimistisch wird Stefan Nutz die Funktion des Cheftrainers übernehmen. Unterstützt wird er dabei von Co-Trainer Lukas Zottler sowie Stephan Palla.

"Schritt zum jetzigen Zeitpunkt notwendig"

Obmann Michael Münzer sagt zur Entscheidung: "Als Vereinsführung tragen wir die Verantwortung für die sportliche Entwicklung und die Zukunft unseres Vereins. Daher war es aus unserer Sicht notwendig, diese Entscheidung zu treffen. Ich bedanke mich bei Philipp für seinen Einsatz und wünsche ihm für seine persönliche und sportliche Zukunft alles Gute."

Sportdirektor Sebastian Szvetits ergänzt: "Nach einer sorgfältigen Analyse der sportlichen Situation und der Entwicklung in den vergangenen Wochen haben wir uns dazu entschieden, eine Veränderung auf der Cheftrainerposition vorzunehmen. Wir sind überzeugt, dass dieser Schritt zum jetzigen Zeitpunkt notwendig ist, um neue Impulse zu setzen."

Zulechners erste Profi-Station als Trainer

Für Zulechner war Voitsberg die erste Trainerstation im Profibereich. Davor war der ehemalige Stürmer beim viertklassigen ASK Ybbs als Trainer tätig, ehe das Trainertalent im Juli 2026 beim Kremser SC anheuerte.

Kurios: Zulechner verließ den Kremser SC in Richtung Voitsberg, ohne auch nur einmal an der Seitenlinie der Niederösterreicher gestanden zu haben.

Als Spieler absolvierte Zulechner 76 Partien in der ADMIRAL Bundesliga für den SV Grödig, die Wiener Austria und Sturm Graz. Dabei gelangen ihm 21 Treffer. In der Saison 2013/14 wurde der Angreifer Dritter der Bundesliga-Torschützenliste und erhielt von ÖFB-Teamchef Marcel Koller eine Einberufung ins Nationalteam.

Beim Testspiel gegen die USA im November 2013 feierte Zulechner sein Debüt für Österreich – es blieb allerdings sein einziger Einsatz im ÖFB-Dress. 2018 krönte er seine Karriere mit dem Gewinn des UNIQA ÖFB-Cups mit Sturm Graz.

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