Ried-Coach lässt Team nach Unfall nicht im Stich

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Ried-Trainer Gerald Baumgartner geht es zum Glück schon wieder besser.

Nur einen Tag nach seinem schweren Verkehrsunfall stand der Chefcoach am Mittwoch-Vormittag wieder beim Training auf dem Platz. Topmotiviert, aber noch mit Folgen des Crashs, wie er den "OÖN" schilderte: "Ich habe noch Schmerzen, aber wollte unbedingt bei der Mannschaft präsent sein. Wir müssen jetzt alle zusammenhalten."

Eine längere Auszeit und Erholungsphase schloss der 55-Jährige aus, obwohl er eine Schlüsselbeinprellung, Nackenschmerzen sowie eine Schnittwunde auf der Stirn davontrug.

Baumgartner ist froh, "mein Trainerteam hilft mir in der aktuellen Saison sehr". Nachdem Ried die Tabellenführung an Austria Klagenfurt abgeben musste, ist bei den Innviertlern Feuer am Dach. Der mit acht Punkten Vorsprung vor der Corona-Pause fix eingeplante Aufstieg ist in weite Ferne gerückt, zuletzt setzte es drei Niederlagen in Folge.

"Die Stimmung in der Mannschaft ist trotzdem gut. Ich bin mir sicher, dass wir am Freitag wieder in die Spur kommen. Wir müssen uns wieder darauf besinnen, was wir zu Saisonbeginn ausgemacht haben: Es darf keine Ausreden mehr geben, wir müssen wieder als Team auftreten. Spätestens jetzt sollte sich jeder dem bewusst sein und alles diesem Unterfangen unterordnen", gibt Baumgartner die Marschroute vor.

Alle sollen wieder näher zusammenrücken, deshalb gab es am Montag eine Grillerei bei einem gemeinsamen Teambuilding- und Spiele-Abend.

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Textquelle: © LAOLA1.at

SV Ried spricht Trainer Baumgartner trotz Krise das Vertrauen aus

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