Andreas Dober beendet seine Profi-Karriere

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Die WSG Wattens ist 2019/20 Teil der Bundesliga! Aber einer wird nicht mit den Tirolern nach oben gehen: Andreas Dober.

Der 33-Jährige gibt unmittelbar nach dem fixierten Meistertitel in Horn das Ende seiner Profi-Karriere bekannt. Der Außenverteidiger wird nur mehr im Amateur-Fußball beim ASV Siegendorf (Burgenland-Liga) auf dem Platz zu sehen sein und nebenbei als Spielerberater bei der Agentur von Max Hagmayr beginnen, von der er selbst bislang betreut wurde.

"Das sind zwei Sachen, denen ich nicht widerstehen konnte. Es blutet mir das Herz, weil ich ja erst 33 bin, aber Bundesliga habe ich schon einmal gespielt und jetzt heißt es auch einmal an die Karriere danach denken, das ergibt sich ganz gut", so Dober im "ORF"-Interview.

In seinem letzten Spiel für Wattens wurde Dober in der Schlussphase eingewechselt, das reichte aber aufgrund der geringen Spielzeit nicht für die automatische Vertragsverlängerung, die ihm nach 20 Einsätzen über eine bestimmte Dauer zugestanden wäre. In diesen 20 Saison-Einsätzen in der HPYBET 2. Liga steuerte Dober zwei Tore und drei Assists bei, kam aber auch auf stolze elf Gelbe Karten.

Ein Rapid-Urgestein

Dober war Rapid-Eigenbauspieler und verbrachte die meiste Zeit seiner Karriere beim Stammverein, der ihn 2004 aus dem Nachwuchs zu den Profis hochzog. Fast alle seine Bundesliga-Spiele absolvierte Dober für die Hütteldorfer, nur 2016/17 stand er 14-mal für den SKN St. Pölten in der obersten Spielklasse auf dem Platz.

Seine Abschieds-Vorstellung aus der Bundesliga gab er am 28. Mai 2017 für Rapid, als er ausgerechnet gegen die St. Pöltner 45 Minuten am Platz stand, zu diesem Zeitpunkt kehrte er noch einmal für Rapid II in den Westen Wiens zurück.

In 150 Bundesliga-Spielen erzielte Dober acht Tore.

Auch für den SCR Altach, TSV Hartberg und die Vienna spielte Dober, dazu kommt ein halbjähriges Auslands-Abenteuer auf Zypern bei Ethnikos Achna Ende 2014.

Im Oktober 2005 durfte er für das ÖFB-Nationalteam zweimal in der WM-Qualifikation ran (90 Minuten beim 0:1 auswärts in England, 45 Minuten beim 2:0 daheim gegen Nordirland), dazu kommt ein Freundschaftsspiel im März 2006 (0:2 daheim gegen Kanada).

Textquelle: © LAOLA1.at

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