SV Ried prüft Schritte bei Saison-Abbruch

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Die SV Ried, Tabellenführer der HPYBET 2. Liga, folgt dem Beispiel der meisten Profiklubs in Österreich und setzt im Rahmen der Coronakrise auf Kurzarbeit.

"Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SV Guntamatic Ried, darunter auch das gesamte Profi-Team, haben sich geschlossen für die Kurzarbeit entschieden", verlautbaren die Innviertler in einer Presseaussendung.

SVR-Finanzvorstand Roland Daxl fügt hinzu: "Es werden von uns alle Anstrengungen unternommen, um die sportlichen, wirtschaftlichen und organisatorischen Herausforderungen, die diese existenzbedrohende Krise mit sich bringt, zu meistern und den Fortbestand des Vereins zu sichern."

Das Saisonziel bleibt unverändert, so Daxl. "Unser oberstes Ziel ist nach wie vor, dass die SV Ried in der nächsten Saison in der Bundesliga spielt".

Die Kampfmannschaften, sowohl Profis als auch Jugendmannschaften, absolvieren ein Heimtrainingsprogramm, um sich weiterhin fit zu halten. Der Geschäftsstellenbetrieb wurde auf Home-Office umgestellt.

"Wir stehen vor sehr großen Herausforderungen. Deshalb möchte ich mich schon jetzt bei allen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter alle Profi-Spieler, Trainer und Betreuer, bedanken, dass sie geschlossen dem Kurzarbeits-Modell zugestimmt haben. Das ist nicht selbstverständlich, zeigt aber einmal mehr, wie sehr unser Verein in schwierigen Zeiten zusammenhält“, erklärt Roland Daxl.

"Meisterschaft soll am grünen Rasen entschieden werden"

Gleichzeitig betonen die Rieder, dass die Entscheidung über den Meistertitel und den damit einhergehenden Aufstieg sportlich fallen soll. "Wir hoffen nach wie vor auf eine Entscheidung am grünen Rasen. Wir prüfen bereits jetzt genau die juristische Situation für den Fall, dass ein Spielbetrieb nicht mehr möglich ist. Ich bin davon überzeugt, dass aufgrund des Regulativs auch bei einem Abbruch der Meisterschaft eine rechtlich haltbare Lösung nur mit einem Aufstieg in die oberste Liga möglich sein wird", sagt SVR-Präsidiumsmitglied Rechtsanwalt Robert Tremel.

Textquelle: © LAOLA1.at

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