Tschechische Titelträume beendet

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Kanada beendet Tschechiens Titel-Träume

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Das Finale der Eishockey-WM in Tschechien ist ein wahrer Klassiker. Am Sonntag treffen Titelverteidiger Russland und Olympiasieger Kanada aufeinander.

Keine andere Nation gewann bisher annähernd so viele Titel wie diese beiden Teams.

Es kommt damit auch zur Neuauflage der Endspiele von 2008 und 2009, die Russland gewinnen konnte. Für Kanada ist es das erste Endspiel seither.

"Sbornaja" dreht spät auf

Die Russen setzten sich am Samstagabend in Prag erst spät gegen die USA mit 4:0 (0:0,0:0,4:0) durch.

Alexej Mosjakin (48.), Superstar Alexander Owetschkin (51.), Vadim Schipachjow (56.) und Jewgeni Malkin (59./EN) schossen die Tore zur erfolgreichen Revanche für die Vorrundenpleite gegen die US-Boys.

NHL-Star Owetschkin war erst kurzfristig nach dem Playoff-Aus seiner Washington Capitals zum Halbfinale nach Prag eingeflogen.

Neunter Sieg im neunten Spiel

Topfavorit Kanada um Superstar Sidney Crosby hatte zuvor 2:0 (1:0,1:0,0:0) gegen Gastgeber Tschechien gewonnen.

Taylor Hall (9.) mit seinem siebenten WM-Tor und Jason Spezza (30.) schossen den Rekordchampion zum ersten Mal seit sechs Jahren ins Finale.

In einem intensiven Spiel nutzte den Tschechen auch der Heimvorteil sowie Superstar Jaromir Jagr nichts.

Schon früh leitete Crosby mit einem Zauberpass die verdiente kanadische Führung ein. Der neunte Sieg im neunten WM-Spiel hätte allerdings früher feststehen können.

Chance auf 1 Million Franken

Nun hat Kanada auch die Chance auf eine zusätzliche Million Schweizer Franken Preisgeld.

Der Weltverband (IIHF) will mithilfe des Marketingpartners künftig diese Summe zusätzlich an ein Team ausschütten, das alle WM-Spiele in regulärer Spielzeit gewinnt.

In der WM-Historie ist es bisher nur zwei Nationen gelungen, alle Turnier-Spiele in 60 Minuten zu gewinnen: Kanada (1994) und Russland (2012 und 2014). Vor dem Finale spielen am Sonntag (16.15 Uhr) Tschechien und die USA um Platz drei.

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