Das wahre Gesicht Chicagos

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Die Blackhawks zeigen ihr wahres Gesicht

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Chicago Blackhawks - Detroit Redwings 4:1 (1:1, 0:0, 3:0) - Serie 1:0

Es schien, als würde die große Rivalität zwischen den Blackhawks und den Red Wings der Mannschaft aus Chicago den notwendigen Biss verleihen.

Denn das beste Team des Grunddurchgangs zeigte im ersten Spiel der Conference-Halbfinalserie endlich, was tatsächlich in ihm steckt.

Nichtsdestoweniger stand die Partie bis zur Mitte des Schlussdrittels auf der Kippe.

Howard erwischt Sahnetag

Eröffnet wurde der Abend durch Marian Hossa, der in der zehnten Minute ein Powerplay zur Führung für die Blackhawks nützte. Doch die Red Wings hatten die passende Antwort parat. Damian Brunner glich nur 114 Sekunden später aus.

Das zweite Drittel in der 75. Playoff-Begegnung der beiden Teams verstrich torlos. Das dem tatsächlich so war, daran hatte auch Jimmy Howard einen wesentlichen Anteil.

Der Schlussmann der Gäste glänzte mit 38 Saves (92,7 Prozent der Schüsse). Eine Großtat verbuchte er, als er ein Breakaway von Dave Bolland nach vier gespielten Minuten im Schlussabschnitt stoppte. Doch wenig später konnte selbst Howard den neuerlichen Rückstand nicht mehr verhindern.

Als sich der Knoten löste

Johnny Oduya versenkte in der 49. Minute einen Pass von Patrick Sharp auf der Handschuhseite Howards zum verdienten 2:1.

"Jeder hätte diese Tor zu diesem Zeitpunkt machen können", meint Oduya. "Wir hatten viele Chancen, ich bin glücklich, dass er rein gegangen ist."

Die neuerliche Führung löste auch den Knoten im Abschluss. Marcus Kruger schickte in der 52. den Puck mit der Backhand in die rechte Kreuzecke. Die Vorentscheidung.

Sharp macht den Deckel drauf

Detroit ließ hingegen die Chance, noch einmal zurückzukommen aus. 1:1-Schütze Brunner traf drei Minuten vor der Schlusssirene nach einem Rebound nur die Querlatte. Brent Seabrook war zur Stelle, um zu klären.

Den 4:1-Endstand besorgte Sharp mit einem Empty-Netter in der Schlussminute. "Ich denke, es war unser bislang bestes Spiel in den Playoffs, keine Frage", zeigt sich Sharp zufrieden.

Weiter geht es mit Spiel zwei im "best of seven" am Samstag. Erneut in Chicago.

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