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Zotter gewinnt als Debütant das Race Across America

LAOLA1 Foto: ©

Die Sensation ist perfekt!

Severin Zotter gewinnt bei seinem Debüt das Race Across America und trägt sich als vierter Österreicher nach Franz Spilauer (1988), Wolfgang Fasching (1997, 2000, 2002) und Christoph Strasser (2011, 2013, 2014) in die Siegerliste des härtesten Radrennens der Welt ein.

Der 33-jährige Steirer benötigt für die rund 4.835 Kilometer lange Strecke von der West- an die Ostküste der Vereinigten Staaten acht Tage, acht Stunden und 17 Minuten.

Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp über 24 km/h ist der Sozialarbeiter im Drogenstreetwork in diesem Jahr nicht zu schlagen.

"Ein Traum wird wahr"

"Ein Traum wird wahr! Sevi gewinnt das Race Across America 2015", vermeldet sein Betreuerstab unmittelbar nach der Zieldurchfahrt in Annapolis, Maryland.

Zu Beginn des Rennens lieferte sich der Grazer einen spannenden Fight mit seinem Freund und Trainingskollegen Christoph Strasser, der den dritten Sieg in Folge sowie seinen vierten insgesamt anstrebte.

Strasser musste aufgeben

Aufgrund eines Lungeninfektes musste der Kraubather allerdings, wie auch Franz Preihs und Gerhard Gulewicz, vorzeitig aussteigen, sodass die Bahn für den zu diesem Zeitpunkt führenden Zotter frei war.

Zwar kämpfte er mit den klassischen RAAM-Symptomen - allen voran Schlafentzug -, doch kurze Powernaps verhalfen Zotter immer wieder zu neuen Energieschüben.

"Für eine Überraschung gut"

Einer der ersten Gratulanten im Ziel war im Übrigen Strasser, der sich für seinen engeren Landsmann freute. Bereits vor Rennbeginn hatte er bei LAOLA1 angekündigt, den späteren Sieger auf der Rechnung zu haben: "Ich kenne ihn, er ist für eine Überraschung gut."

Am Ende gelang ihm mit dem Sieg sogar die ganz große Sensation.

JahrSiegerNationKilometerZeitø-Speed
1982Lon HaldemanUSA4.7779 d, 20 h, 2 min20,23 km/h
1983Lon Haldeman (2)USA5.10010 d, 16 h, 29 min19,89 km/h
1984Pete PenseyresUSA4.9049 d, 13 h, 13 min21,39 km/h
1985Jonathan BoyerUSA5.0209 d, 2 h, 6 min23,03 km/h
1986Pete Penseyres (2)USA5.0008 d, 9 h, 47 min24,78 km/h 
1987Michael SecrestUSA5.0329 d, 11 h, 35 min22,11 km/h
1988Franz SpilauerAUT4.9469 d, 7 h, 9 min22,16 km/h
1989Paul SolonUSA4.6858 d, 8 h, 45 min23,34 km/h
1990Bob FourneyUSA4.7208 d, 11 h, 26 min23,17 km/h
1991Bob Fourney (2)USA4.7208 d, 16 h, 44 min22,60 km/h
1992Rob KishUSA4.6858 d, 3 h, 11 min24,00 km/h
1993Gerry TatraiAUS4.6808 d, 20 h, 19 min22,06 km/h
1994Rob Kish (2)USA4.6698 d, 14 h, 25 min22,61 km/h
1995Rob Kish (3)USA4.6868 d, 19 h, 59 min22,11 km/h
1996Daniel ChewUSA4.6758 d, 7 h, 14 min23,46 km/h
1997Wolfgang FaschingAUT4.8689 d, 4 h, 50 min22,05 km/h
1998Gerry TatraiAUS4.6778 d, 11 h, 22 min23,00 km/h
1999Danny Chew (2)USA4.7288 d, 7 h, 34 min23,69 km/h
2000Wolfgang Fasching (2)AUT4.788,08 d, 10 h, 19 min23,67 km/h
2001Andrea ClavadetscherLIE4.801,09 d, 0 h, 17 min22,19 km/h
2002Wolfgang Fasching (3)AUT4.815,09 d, 3 h, 38 min21,92 km/h
2003Allen LarsenUSA4.702,08 d, 23 h, 36 min21,81 km/h
2004Jure RobicSLO4.761,28 d, 9 h, 51 min23,59 km/h
2005Jure Robic (2)SLO4.911,29 d, 8 h, 48 min21,85 km/h
2006Daniel WyssSUI4.896,99 d, 11 h, 50 min21,50 km/h
2007Jure Robic (3)SLO4.896,98 d, 19 h, 33 min23,14 km/h
2008Jure Robic (4)SLO4.851,28 d, 23 h, 33 min22,50 km/h
2009Daniel Wyss (2)SUI4.862,38 d, 5 h, 45 min24,59 km/h
2010Jure Robic (5)SLO4.836,29 d, 1 h, 1 min22,29 km/h
2011Christoph StrasserAUT4.811,18 d, 8 h, 6 min24,04 km/h
2012Reto SchochSUI4.811,18 d, 6 h, 29 min24,24 km/h
2013Christoph Strasser (2)AUT4.817,27 d, 22 h, 52 min25,23 km/h
2014Christoph Strasser (3)AUT4.860,27 d, 15 h, 56 min26,43 km/h
2015
Severin ZotterAUT4.834,58 d, 8 h, 17 min24,14 km/h

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