Rückkehr zur alten Weltordnung

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Usain Bolts Antwort auf die Kritik

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Leichtathletik-Sprintstar Usain Bolt hat sich nach seiner Jahresweltbestzeit über 200 m in Oslo gegen die seiner Meinung nach zu starke Kritik nach der überraschenden Kurzsprint-Niederlage in Rom gewehrt.

"Lassen Sie mich eines sagen: Mein Selbstvertrauen war immer groß", sagte der sechsfache Olympiasieger aus Jamaika. Er habe sich nie Sorgen gemacht, nur weil er einmal ein Rennen verloren habe.

Worauf es ankommt

"Es ist doch jedes Jahr das Gleiche: Jeder will unbedingt Usain Bolt schlagen. Justin Gatlin kam nur nach Rom, um genau das zu schaffen. Und danach hat er gleich das nächste Rennen gegen einen Franzosen (Christophe Lemaitre/Anm.) verloren", meinte der 26-jährige Bolt.

"Ich weiß genau, wie ich zu laufen und zu arbeiten habe. Ich habe jedes Jahr bei den großen Meisterschaften gegen alle gewonnen. Und nur darauf kommt es an. Nicht auf ein verlorenes Rennen."

Bolt hatte vor einer Woche in Rom über 100 Meter gegen den US-Amerikaner Gatlin verloren. Donnerstagabend siegte er beim Diamond-League-Meeting in Oslo in 19,79 Sekunden über die doppelte Distanz, er haderte allerdings mit den etwas zu kalten Temperaturen.

Bolt muss durch die Trials

Als nächstes wird Bolt in seiner Heimat bei den jamaikanischen Meisterschaften starten (ab 20. Juni) - in ungewohnter Rolle.

Über die 100 m ist er dieses Mal bei der WM nicht automatisch startberechtigt, denn im Sommer 2011 in Daegu produzierte er einen Fehlstart und wurde disqualifiziert.

Regierender Weltmeister ist sein Landsmann Yohan Blake. Bolt muss deshalb bei den nationalen Meisterschaften unter die Top-3 kommen.

Danach wird er zu den Meetings in Ostrava, Paris und London nach Europa zurückkehren, ehe es zu den Freiluft-Weltmeisterschaften im August nach Moskau geht (10. bis 18.).

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