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Kaymer steht vor seinem zweiten Major-Erfolg

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Der deutsche Profi-Golfer Martin Kaymer steht vor dem zweiten Major-Triumph seiner Karriere.

Der ehemalige Weltranglisten-Erste benötigte am Samstag auf der dritten Runde der 114. US Open Championship auf dem Par-70-Kurs in Pinehurst zwar 72 Strokes, geht aber nach seinen 65er-Runden an den ersten beiden Tagen mit komfortablen fünf Schlägen Vorsprung in die Schlussrunde am Sonntag.

Nur sechs Spieler unter Platzstandard

Erste Verfolger sind die US-Golfer Rickie Fowler und Erik Compton (je 207) nach 67er-Runden. Dahinter folgten der Schwede Henrik Stenson und Dustin Johnson aus den USA (je 208) auf dem geteilten vierten Platz.

Brandt Snedeker (USA/-1) liegt nach drei Runden als Sechster als letzter Spieler unter dem Platzstandard.

Schwere Bedingungen

Der 29-jährige Kaymer, der im August 2010 mit dem Gewinn der US PGA Championship seinen ersten Major-Sieg feierte, konnte am "Movingday" das hohe Niveau seines zuvor fast fehlerlosen Spiels nicht halten.

Trotzdem verlor er nur einen Schlag seines deutlichen Vorsprungs, da die schweren Spielbedingungen auf dem ausgetrockneten Platz in North Carolina auch der Konkurrenz zu schaffen machten.

Das Beste daraus gemacht

So kam etwa der US-Amerikaner Kevin Na zwischenzeitlich bis auf vier Schläge an Kaymer heran. Der gebürtige Südkoreaner fiel dann jedoch mit zwei Doppelbogeys und 210 Schlägen an die siebente Stelle zurück.

"Ich habe nicht so gut wie an den ersten beiden Tagen gespielt, habe es aber trotzdem geschafft, das Beste daraus zu machen", freut sich Kaymer auch nach drei Runden klar an der Spitze zu liegen.

Zwischenstand nach der 3. Runde:

1. Martin Kaymer (GER) 202 (65/65/72)
2. Rickie Fowler (USA) 207 (70/70/67)
2. Erik Crompton (USA) 207 (72/68/67)
4. Henrik Stenson (SWE) 208 (69/69/70)
4. Dustin Johnson (USA) 208 (69/69/70)
6. Brandt Snedeker (USA) 209 (69/68/72)
7. Matt Kuchar (USA) 210 (69/70/71)
7. Kevin Na (USA) 210 (68/69/73)
7. Brooks Koepka (USA) 210 (70/68/72)
10. Justin Rose (ENG) 211 (72/69/70)
10. Jordan Spieth (USA) 211 (69/70/72)
10. Chris Kirk (USA) 211 (71/68/72)
10. Brendon de Jonge (RSA) 211 (68/70/73)

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