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Salzburg verpflichtet nächstes Boy-Band-Mitglied

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Es ist Neuzugang Nummer sechs für Red Bull Salzburg.

Nach Benno Schmitz (19), Peter Ankersen (23), Massimo Bruno (20), Marcel Sabitzer (20) und Fabian Bredlow (19) hat nun Naby Deco Keita beim österreichischen Double-Sieger angeheuert.

Der Jung-Nationalspieler Guineas ist ebenfalls erst 19 Jahre alt, kommt vom französischen Zweitliga-Absteiger Istres und unterschrieb bis 2019.

Sportchef Ralf Rangnick bleibt sich treu und verpflichtet junge, dynamische Spieler, die sich bei Salzburg dementsprechend weiterentwickeln sollen, um danach den nächsten Schritt zu machen.

Idealerweise dann beim Schwestern-Klub RB Leipzig.

Rangnick und das Anforderungsprofil

"Naby Keita ist ein junger, entwicklungsfähiger Spieler, der sehr gut zu unserem Anforderungsprofil und unserer Philosophie passt. Er gehörte in der abgelaufenen Saison zu den besten Mittelfeldspielern der zweiten französischen Liga und hat zuletzt auch sein Debüt für die A-Nationalmannschaft für Guinea gegeben", ist Rangnick glücklich.

Keita, der für Istres vergangene Saison 23 der 3. Liga-Spiele absolvierte, vier Mal traf und sieben Assists verbuchte, spielte dabei im zentralen Mittelfeld, sowie als Linksaußen und Rechtsaußen.

Was wiederum Kevin Kampl und das Warten auf dessen Entscheidung in den Fokus rückt. Der Salzburg-Star lässt sich mit der Bekanntgabe Zeit, ob er wechselt oder in der Mozartstadt bleibt.

Warten auf die Kampl-Entscheidung

Der Slowene hatte vergangene Woche bekanntgegeben, sich bereits entschieden zu haben und die Entscheidung rund um das Wochenende zu vermelden. Offenkundig dauert es noch länger.

Kevin Kampl traf im Testspiel gegen Donetsk sehenswert

Für Schmidt gibt es hinsichtlich des Leverkusener Kaders bereits eine "sehr gute Basis", der 47-Jährige weiß aber auch, dass noch etwas passieren wird.

Leverkusen will Calhanoglu

Neben ihm saß Sportdirektor Rudi Völler, der noch einmal das Interesse an Hakan Calhanoglu unterstrich: "Wir haben ein Angebot deponiert. Der HSV hat abgelehnt, aber wir hoffen, dass noch nicht das letzte Wort gesprochen ist."

Leverkusen und Kampl würde nicht nur von der gemeinsamen Geschichte passen, aber es wird von Tag zu Tag unwahrscheinlicher, dass der deutsche Bundesliga-Klub einen zweistelligen Millionen-Betrag für einen bei sich ausgebildeten Spieler hinblättert.

Aus Salzburger Kreisen ist indes zu vernehmen, dass Fenerbahce Istanbul sich am meisten um den Blondschopf bemüht hat.

Die nächsten Tage werden Gewissheit bringen, am Freitag soll eine Pressekonferenz in Schladming mit Kampl (und auch den Neuzgängen) Aufschluss geben.

 

Bernhard Kastler

Sein Berater Michael Ruhnau sprach vergangenen Dienstag mitunter auch von "Mitte nächster Woche".

Das scheint realistisch, schließlich ließ der Deutsche am Montagabend gegenüber LAOLA1 wissen, dass es "heute nichts zu vermelden" gibt.

Kampl in Leverkusen nur indirekt ein Thema

In Leverkusen war Kampl am Montag auch ein Thema, allerdings nur indirekt.

Bei Roger Schmidts erster Pressekonferenz als Bayer-Trainer zitierte ein Journalist bei einer Frage Kampl, der Schmidt bei Salzburg als "Vater-Figur" bezeichnete.

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