EBEL-Ära: Alle Eishockey-Meister seit 2003/04

EBEL-Ära: Alle Eishockey-Meister seit 2003/04 Foto: © GEPA
 

Ab Sonntag (alle Finalspiele im LIVE-Ticker) fällt in der ICE Hockey League die Entscheidung, wer in der Spielzeit 2020/21 die Karl Nedwed Trophy in die Höhe stemmen darf.

Nach der coronabedingten Absage der Meisterschaft in der Vorsaison, geht der KAC als Titelverteidiger in die Endspiel-Serie, welche im "Best-of-Seven"-Format ausgetragen wird. Dabei gehen die "Rotjacken" auf die Jagd nach ihrem fünften Titel seit der Liga-Neugründung 2003/04.

Der HC Bozen will dagegen den dritten Meistertitel bei der dritten Final-Teilnahme fixieren. Doch, welche Teams durften sich in den vergangenen 17 Jahren Meister nennen?

LAOLA1 begibt sich auf eine Zeitreise und wirft einen Blick auf alle Titelträger. Dabei werden alte Erinnerungen geweckt und es kommen legendäre Momente und Bilder zum Vorschein:

20 Jahre LAOLA1: Das sind die EBEL-Meister seit der Liga-Neugründung 2003/04!

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2003/04 - EC-KAC: Nach fünf Spielen (Best-of-Five) gegen den VSV

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Der KAC holte sich den 1. Meistertitel in der EBEL-Ära. Nach dem Grunddurchgang schon Erster, sweepten die "Rotjacken" die Graz99ers im Halbfinale. Im Finale gegen Erzrivale VSV ging es weitaus enger zu, David Schuller sicherte in Spiel 5 dem KAC mit seinem Overtime-Treffer den insgesamt 28. Titel.

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2004/05 - Vienna Capitals: Nach sieben Spielen (Best-of-Seven) gegen den KAC

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Vier Jahre nach der Gründung folgte der erste Titel für die Vienna Capitals. Im Halbfinale sweepte man den VSV, die Finalserie gegen den KAC ging aber in die Geschichte ein. Die ersten sechs Spiele gewann jeweils das Auswärtsteam. Erst in Spiel 7 folgte der erste Heimsieg durch die Wiener, die in ihren Auswärtstrikot aufliefen.

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2005/06 - EC VSV: Nach sechs Spielen (Best-of-Seven) gegen den EC Red Bull Salzburg

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Der bislang letzte Triumph der Villacher. Nach einer engen Halbfinal-Serie gegen den HC Innsbruck (4:3) folgte das Duell mit Salzburg. In Spiel 5 holte man sich den entscheidenden Vorteil, das sechste Final-Spiel wurde erst in der 18. Minute der Overtime durch Dany Bosquet entschieden.

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2006/07 - EC Red Bull Salzburg: Nach fünf Spielen (Best-of-Seven) gegen den VSV

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2006/07 triumphierten erstmals die Mozartstädter. Die "Bullen" dominierten den Grunddurchgang und machten in den Playoffs mit den Vienna Capitals (3:0) und dem VSV (4:1) kurzen Prozess. Überragender Akteur? Frank Banham scorte in acht Spielen sagenhafte 21 Mal (neun Tore, zwölf Assists).

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2007/08 - EC Red Bull Salzburg: Nach sechs Spielen (Best-of-Seven) gegen HDD Olimpija Ljubljana

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Titelverteidigung! Gegen den Überraschungsfinalisten aus Ljubljana setzte es zu Beginn zwei Heim-Niederlagen. Allerdings siegten die Mozartstädter gleich dreimal in Slowenien und fuhren ein Jahr nach der Meisterschaft, gleich die nächste ein.

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2008/09 - EC KAC: Nach sieben Spielen (Best-of-Seven) gegen den EC Red Bull Salzburg

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Nach der Schmach im Vorjahr (Aus im Viertelfinale) wussten die Rotjacken diesmal zu überzeugen - und wie! Klagenfurt zog locker ins Finale ein, dort stand mit Salzburg der erwartet harte Brocken gegenüber. Erst in Spiel 7 und dank Christoph Harand triumphierte der KAC zum insgesamt 29. Mal.

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2009/10 - EC Red Bull Salzburg: Nach sechs Spielen (Best-of-Seven) gegen die Black Wings Linz

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Fünfte Final-Teilnahme in fünf Jahren und der dritte Titel! Salzburg war auch in der Spielzeit 2009/10 ein harter Gradmesser, dies bekamen am Weg ins Finale der KAC (4:3) und Medvescak Zagreb (4:1), in ihrem ersten Jahr der Liga-Angehörigkeit, zu spüren. Die Black Wings hielten im Finale lange dagegen, letztlich war es aber zu wenig.

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2010/11 - EC Red Bull Salzburg: Nach sieben Spielen (Best-of-Seven) gegen den KAC

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Die "Bullen" konnten es einfach nicht lassen! Erneut gelang die Titelverteidigung, diesmal stand der KAC im Finale gegenüber. Salzburg hatte bereits im Semifinale gegen die Vienna Capitals (4:3) zu kämpfen, auch im Finale ging es über die volle Distanz. Thomas Koch schoss die Mozartstädter damals in Overtime zur Meisterschaft.

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2011/12 - Black Wings Linz: Nach fünf Spielen (Best-of-Seven) gegen den KAC

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Der erste und bis dato letzte Meistertitel seit der Liga-Neugründung! Angeführt vom in Überform agierenden Torhüter Alex Westlund pflügte Linz sich den Weg bis ins Finale, wo dem KAC, nach der Auftaktniederlage, keine Chance gelassen wurde. 

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2012/13 - EC KAC: Nach vier Spielen (Best-of-Seven) gegen die Vienna Capitals

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Die Klagenfurter schrieben in doppelter Hinsicht Geschichte! Einerseits holten sie den 30. Meistertitel, andererseits gelang der erste Final-Sweep seit der Liga-Neugründung und der erste Final-Sweep der österreichischen Liga-Geschichte bei einer Distanz von sieben Spielen.

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2013/14 - HCB Südtirol: Nach fünf Spielen (Best-of-Five) gegen den EC Red Bull Salzburg

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Ähnlich Historisches gelang den Südtirolern! Im ersten Jahr ihrer Liga-Angehörigkeit führte der Weg bis ins Finale, wo Red Bull Salzburg wartete. Nach 2:0-Serienführung schafften die "Bullen" den 2:2-Ausgleich. In Spiel 5 avancierte Ziga Pance in der 12. Minute der Overtime zum vielumjubelten Helden der "Foxes".

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2014/15 - EC Red Bull Salzburg: Nach vier Spielen (Best-of-Seven) gegen die Vienna Capitals

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Auf Trauer folgt Freude! Im Vorjahr noch denkbar knapp gescheitert, nutzten die Mozartstädter diese Energie und legten einen wahren Erfolgslauf hin. In den Playoffs gelang nur dem VSV ein Sieg gegen Salzburg, der KAC und die Vienna Capitals wurden im Halbfinale und Finale jeweils gesweept.

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2015/16 - EC Red Bull Salzburg: Nach sechs Spielen (Best-of-Seven) gegen Orli Znojmo

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Wieder ließ Salzburg einem Titel einen weiteren folgen! Diesmal ging es im Finale gegen das stark aufspielende Team aus Znojmo ran, letztlich agierte der Titelverteidiger jedoch zu abgebrüht und jubelte das bis dato letzte Mal über den Gewinn der Karl Nedwed Trophy.

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2016/17 - Vienna Capitals: Nach vier Spielen (Best-of-Seven) gegen den KAC

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Ein Erfolg für die Ewigkeit? Die Wiener ließen unter der Ägide von Head Coach Serge Aubin gar nichts anbrennen und vollendeten in einer denkwürdigen Serie gegen den KAC den Playoff-Sweep - 4:0 gegen den HC Innsbruck, 4:0 gegen den HC Bozen und 4:0 gegen den KAC. Macht zwölf Siege aus ebenso vielen Spielen. 

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2017/18 - HC Bozen: Nach sieben Spielen (Best-of-Seven) gegen den EC Red Bull Salzburg

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Bozen hält in Finalserien eine hundertprozentige Erfolgsquote! Wie auch 2014/15 stand RB Salzburg gegenüber, wieder ging es über die volle Distanz. Diesmal fiel Spiel 7 jedoch deutlicher aus, die "Foxes" brillierten in der Defensive und fertigen den Favoriten mit 3:0 ab.

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2018/19 - EC KAC: Nach sechs Spielen (Best-of-Seven) gegen die Vienna Capitals

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Den letzten Meistertitel der EBEL-Ära schnappte sich der KAC. Nach deutlichen Seriengewinnen gegen den HC Bozen und die Graz99ers ging es, beinahe standesgemäß, gegen die Capitals im Finale. Dort trumpfte KAC-Keeper Lars Haugen mit zwei Shutouts auf, den Meisterschaftstreffer erzielt der mittlerweile verstorbene Adam Comrie.

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2019/20 - Kein Meister (Meisterschaftsabbruch aufgrund der Corona-Pandemie)

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Drei Viertelfinal-Spiele gingen über die Bühne, dann war jedoch Schluss. Die Corona-Pandemie zwang die Eishockey-Liga zum Handeln, die innerhalb weniger Stunden erst Viertelfinale 4 absagte und am späten Abend sogar die gesamte Meisterschaft abbrach.

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2020/21 - EC-KAC: Nach fünf Spielen (Best-of-Seven) gegen den HC Bozen

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Quasi die Titelverteidigung! Nur drei Niederlagen ließ der KAC in der gesamten Playoff-Kampagne zu, nach klaren Siegen gegen den VSV und dem EC Red Bull Salzburg, wurde im Finale dem bisherigen Saison-Dominator Bozen mit einer taktischen Meisterleistung die Grenzen aufgezeigt. 

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Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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