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Für Lakos' Finger besteht noch Hoffnung

Für den Finger von Philippe Lakos besteht noch Hoffnung.

Das erklärt Günter Kloibhofer, Sprecher der Vienna Capitals, am Tag nach der 5:4-Härteschlacht zwischen den Wienern und Red Bull Salzburg.

„Das oberste Glied des kleinen Fingers hing nach einem Stockschlag nur noch an einem Hautfetzen. Er war schon verloren“, bestätigt er einen kompletten Durchbruch. Die Ärzte im Lorzenz-Böhler-Krankenhaus haben jedoch in der Nacht versucht, den Finger anzunähen und die Durchblutung wiederherzustellen.

„Gelingt das, könnte er doch noch gerettet werden. Man wird jedoch abwarten müssen, ob in den nächsten Tagen das Gefühl wieder zurückkommt“, so Kloibhofer.

Sogar Handschuh aufgeplatzt            

Die Verletzung war die Folge eines Stockschlags von Brett Sterling (laut „Kurier“). Das ist insofern pikant, da der Salzburger im Zuge einer Rudelbildung auf dem Eis einen Linesman mit einem rechten Schwinger niederstreckte. Diesen Anschein erwecken zumindest die LAOLA1-TV-Bilder der Szene:

 
Wie Schiri-Attacken in der NHL zeigen, könnte das für das Strafmaß zuständige DOPS (Entscheidung am Mittwoch-Abend) dem US-Amerikaner alleine schon deswegen ein vorzeitiges Saisonende verordnen.

Der Vorfall mit Lakos könnte zusätzlich hinzukommen.

"Der Stockschlag war so hart, dass sogar der Handschuh zerplatzt ist."

Capitals-Sprecher Günter Kloibhofer

Aus Sicht ist der Capitals steht jedenfalls fest: „Von uns wurde noch in der Nacht das Video-Material gesichtet: Das muss geahndet werden! Der Stockschlag war so hart, dass sogar der Handschuh zerplatzt ist.“

Ausgangspunkt der Härteschlacht

Dass die Partie derartig aus den Fugen (174. Strafminuten!) geriet, habe aus Sicht der Capitals auch mit der anfänglichen Gangart der Referees zu tun.

„Die haben unseren Torhüter zwei-, dreimal attackiert. Das ist ein No-Go!“, erklärte Caps-Coach Jim Boni die Ursachen der Emotionen. Die Refs agierten bei den Mätzchen gegen Schlussmann Nathan Lawson vergleichsweise nachsichtig, die Vorderleute des Goalies jedoch nicht.

Es folgten etliche Härte-Einlagen und Stockschläge, was sogar darin mündete, dass Matt Dzieduszycki den Salzburger Konstantin Komarek nach der Schlusssirene bis in den Kabinengang verfolgte, um ihn dort niederzustrecken. Zum unter Sportsmännern üblichen Shakehands kam es gar nicht mehr.

Nicht auszudenken, was erst los ist, sollten diese Teams in den Playoffs aufeinandertreffen…



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