Auf Barca wartet ein Hass-Duell

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Beide Klubs kommen aus derselben Stadt. Trotzdem wünschen sich viele Espanyol-Fans nichts mehr als einen Meister aus Madrid.

Barca muss sich in der 37. Runde auf ein richtig schmutziges Spiel einstellen. Zu viel ist zwischen den beiden Stadtrivalen passiert.

Dazu kommt die historische Brisanz: 2007 erlebte Barca am vorletzten Spieltag dieselbe Situation. Mit einem Heimsieg hätte man die Tabellenspitze übernommen. Stattdessen sorgte Raul Tamudo mit seinem späten 2:2-Ausgleich für lange Gesichter.

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Ein legendäres Erlebnis

In die spanische Fußballgeschichte ist dieses Ereignis unter dem Begriff "Tamudazo" eingegangen. Der langjährige Espanyol-Stürmer erzielte auch das erste Tor beim legendären 2:2.

Noch Jahre später feierten ihn die Fans für diesen Treffer, der für den kleineren Klub aus Barcelona rein sportlich völlig bedeutungslos war. Dafür stürzte er die ungeliebten Barca-Anhänger ins Tal der Tränen. 

Der Meisterpokal ging an Real anstatt zum Lokalrivalen. Für dasselbe Schicksal könnten die Blau-Weißen auch diesmal wieder sorgen. Für sie wäre es eine besondere Genugtuung, lieferten sich die beiden Teams doch heuer schon heftige Duelle, bei denen kein Auge trocken blieb.

Mehr zum Thema "Tamudazo" und den irren Sprechchören der Espanyol-Fans erfahrt ihr hier:

 

Stalingrad in Barcelona

Das Jahr 2016 startete für die beiden Rivalen mit einem 0:0 im Espanyol-Stadion. Die Partie lief so aggressiv ab, dass die Sportzeitung AS am Tag danach mit "Das Cornella wurde zu Stalingrad" titelte. Zudem wurden Vorwürfe laut, Neymar sei mit Affenlauten beschimpft worden. Daraufhin beschuldigte Espanyol-Präsident Joan Collet, die "Blaugrana" hätten ihre "nationale Propaganda-Maschine" eingeschalten.

Vier Tage später feierte Barca in der Copa del Rey einen 4:1-Heimsieg. Dabei wurde es erneut schmutzig. Espanyol-Goalie Pau Lopez trat Leo Messi auf die Hand, Luis Suarez lieferte sich indes ein ganz privates Duell mit den Gegenspielern, das ihm eine nachträgliche Sperre für zwei Spiele einbrachte. Hier seht ihr den Suarez-Auftritt in Ton und Farbe:

 

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Shakira beleidigt

Gerard Pique sagte nach der heißen Partie im Camp Nou in Anspielung auf die aggressive Spielweise der Blau-Weißen: "Wir spielen nicht American Football, sondern Fußball. Die Idee dahinter ist es, auf den Ball zu treten, ein paar Pässe zu spielen und Tore zu schießen."

Prompt hatten die Espanyol-Fans im Rückspiel (2:0 für Barca) die Antwort parat. Mit einem Plakat wurde Piques Freundin Shakira beleidgt: "Shakira gehört jedem." Einzelne Sprechchöre sollen Milan, dem gemeinsamen Sohn des Promi-Paares, sogar den Tod gewünscht haben. 

Diese Verunglimpfungen gingen eindeutig zu weit. Zu hoffen bleibt, dass sich die Beschimpfungen beim kommenden Aufeinandertreffen im Zaum halten. 

Dieser Dialog zwischen Lionel Messi und Alvaro Gonzalez ist indes ein Beispiel dafür, dass Konfrontationen während des Spiels auch humorvoll ablaufen können:

 

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