Harnik: "Es hätte mich wirklich gereizt"

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Martin Harnik wird doch nicht den Schritt in die chinesische Super League zu Shandong Luneng wagen.

"Die Idee und die Erfahrung, dort etwas mit aufzubauen hätte mich wirklich gereizt", so der ÖFB-Nationalspieler gegenüber dem "kicker". Der ÖFB-Nationalspieler reiste deswegen sogar für Verhandlungen nach China.

Weil ihm der Klub von Felix Magath eine Bedenkzeit über den Wechsel verweigerte, platzte der Transfer jedoch. "Der Verein wollte eine schnelle Entscheidung, das wollte aber ich nicht."

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"Super Angebot"

Harnik verwehrt sich damit gegen den weit verbreiteten Trend unter vielen Fußball-Profis aus Top-Ligen. Erst am Dienstag wurde der Transfer von Bremens Anthony Ujah um 13 Millionen Euro zu Liaoning publik. Auch Brasilien-Star Hulk wechselte in diesem Sommer in den Fernen Osten.

Der ÖFB-Nationalspieler spricht von einem "super Angebot", das dem 29-Jährigen wohl einen hochdotierten Millionen-Vertrag eingebracht hätte. Gut möglich, dass aber auch die Familie eine wichtige Rolle bei der Entscheidungsfindung einnahm.

Böse Gerüchte stimmen nicht

Gerüchte über einen fehlgeschlagenen Medizin-Check dementiert Harnik. "Das stimmt nicht", meint der 60-fache Internationale, der sich nun wieder Anfragen aus der Bundesliga und anderen europäischen Ligen widmen will. 

Bei Stuttgart, wo er die letzten sechs Jahre verbrachte, lief sein Vertrag mit Ende Juni aus. Der Flügelspieler ist deswegen ablösefrei zu haben.

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